Roland Garros 2026: Wer legal anbietet, was die Quoten kosten

Updated Oktober 2026
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Stand der Daten: Oktober 16, 2026; geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.

Ein Sandplatz mit rötlichem Belag und gezogenen weißen Linien, ein einzelner Tennisball liegt neben der Linie, im Hintergrund eine leere Tribüne.
Die French Open (Roland Garros) werden im Stade Roland Garros im 16. Arrondissement von Paris auf Sand (Terre battue) ausgetragen; Veranstalter ist der Weltverband ITF.

Die French Open 2026 sind ausgespielt. Vom 24. Mai bis 7. Juni 2026 wurde im Stade Roland Garros auf Terre battue gespielt, Alexander Zverev gewann das Herreneinzel gegen Flavio Cobolli, Mirra Andrejewa das Dameneinzel gegen Maja Chwalińska. Wer jetzt Wetten auf die French Open sucht, findet hier einen Überblick, worauf es bei Wetten auf das Pariser Sandplatzturnier ankommt – von der Lizenz eines Anbieters über die zulässigen Wettmärkte bis hin zu den Quoten, die bei den Grand Slams entscheidend sind.

Verantwortungsvolles Spielen rund um ein zweiwöchiges Turnier

Zwei Wochen, fünf Runden bei den Herren, sechs bei den Damen, dazu Doppel und Mixed – Roland Garros lädt zu vielen Einzelwetten in kurzer Zeit. Wer hier diszipliniert bleiben will, braucht nicht mehr Disziplin als anderswo, sondern vor allem die Hilfen, die das deutsche System vorschreibt.

Ein Tennisschläger lehnt an einer dunkelgrünen Bande ohne Aufschrift auf einem Sandplatz, daneben liegt ein Handtuch.
Die French Open 2026 fanden vom 24. Mai bis 7. Juni 2026 in Paris auf Sand statt.

Teilnehmen darf nur, wer volljährig ist. Mitzubringen ist eine vollständige Verifizierung mit Ausweisdokument und Wohnsitznachweis, bevor der Anbieter Auszahlungen freigibt. In den ersten 72 Stunden darf zwar gespielt werden, aber nur mit einer Obergrenze von 100 € Einzahlung – eine bewusste Bremse, die das System gegen ungeprüfte Konten baut. Anschließend gilt das übergreifende monatliche Einzahlungslimit von 1.000 €, das über die Limitdatei LUGAS über alle Anbieter hinweg synchron läuft. Wer wirtschaftlich mehr nachweisen kann, kann seinen Anbieter um eine Anhebung auf bis zu 10.000 € bitten – aber nur mit prüfbaren Belegen, einer einfachen Selbsterklärung wird nicht stattgegeben. Senkungen greifen sofort, Anhebungen erst nach sieben Tagen Karenzzeit.

Parallel spielen – also gleichzeitig bei zwei Wettanbietern aktiv sein – ist nach § 6h GlüStV durch die Aktivitätsdatei unterbunden. Wer sich selbst aussperren will, nutzt OASIS, die bundesweite Sperrdatei, die bei Registrierung und Login abgefragt wird. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn der Antragsteller selbst eine Frist setzt, ansonsten mindestens ein Jahr. Der Panikbutton für eine sofortige 24-Stunden-Sperre liegt im Spielerkonto. Beide Werkzeuge greifen nur bei lizenzierten Anbietern – wer auf einer Seite ohne deutsche Erlaubnis spielt, fällt durch keine dieser Schutzwände.

Beide Geschlechter kämpfen auf Sand, beide Finalpaarungen 2026 gingen über die volle Distanz. Wer bei einem Drei-Satz-Match der Damen oder einem Fünf-Satz-Match der Herren mit jedem Spielverlauf mitwettet, setzt schneller als gedacht. Einzahlungslimit, Aktivitätsdatei, OASIS sind gerade hier die richtigen Stellschrauben, nicht der Vorsatz allein.

Wettmärkte, Quoten und das, was sie verschweigen

Wer auf Roland Garros wettet, entscheidet sich für eine Marktform, bevor er die Quote sieht. Drei Gruppen decken das meiste ab.

Eine Messingwaage steht auf einer polierten Tischplatte vor einem Fenster, durch das gedämpftes Licht fällt.
Als Anbieter von bet365 führt die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Turniersiegerwetten stehen vor dem ersten Aufschlag im Wettprogramm und laufen oft über Wochen. Die Quote enthält die Marge des Buchmachers und verschiebt sich mit jedem Ergebnis – verliert eine Favoritin früh, wandert das Geld auf andere Namen, und die Quote auf den verbliebenen Spitzenspieler fällt. Eine Quote von 5,00 auf einen Spieler bedeutet nicht, dass er einer von zwanzig ist, der das Turnier gewinnt. Sie bedeutet, dass der Buchmacher die implizite Wahrscheinlichkeit auf 20 Prozent schätzt – und seine Marge in diese Schätzung eingepreist hat.

Matchwetten begleiten das Programm ab der ersten Runde. Standard ist die Zweiweg-Wette auf den Sieger des Matches; bei Damen-Begegnungen kommt die Dreiwege-Variante mit Handicap ins Spiel. Beide liefern Quoten für jedes denkbare Spiel. Bei den Herren gilt Best-of-Five, bei den Damen Best-of-Three. Wer auf den Satz wettet, hat die Spanne zwischen zwei ungefähr gleich starken Spielern vor sich, und der Buchmacher baut umso mehr Marge ein, je knapper die Ausgangslage wirkt.

Satz- und Gamewetten sind das Live-Angebot. Auf den nächsten Satz darf in Deutschland gewettet werden, auf den nächsten Punkt nicht – das regelt § 21 Abs. 4 GlüStV für Live-Wetten: nur auf das Endergebnis oder auf seltene Ereignisse wie den nächsten Satz, das nächste Tor, das nächste ähnliche Vorkommnis. Der nächste Punkt in einem laufenden Ballwechsel fällt durch dieses Raster. Wer Live auf Tiebreak oder Entscheidungssatz wetten will, hält sich an die erlaubten Komponenten.

Was die Quote über den Buchmacher verrät

Eine Quote ist nie nur eine Wahrscheinlichkeit. Sie ist auch das, was der Buchmacher vom Markt behält. Bei einer Zweiweg-Wette auf den Matchsieger, beide Quoten 1,90 / 1,90, lässt sich das nachrechnen. Die Auszahlungsquote – der Anteil, den der Markt von jedem eingesetzten Euro an die Spielenden zurückgibt – errechnet sich aus 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte der Quoten, also 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90). Das sind etwa 0,95. Der Rest, etwa 5 Prozent, ist die Marge – das, was der Buchmacher im Schnitt von jedem Euro behält. Bei 1,85 / 1,85 sinkt die Auszahlungsquote auf rund 0,93, die Marge steigt auf etwa 7 Prozent. Bei 1,95 / 1,95 sind es rund 0,975 Auszahlung und 2,5 Prozent Marge. Wer nur die Quote sieht, sieht die Spitze; die Marge steht unsichtbar daneben und entscheidet, was von einem „sicheren“ Markt wirklich bleibt.

Eine Quote ist eine Wette des Buchmachers auf seine eigene Einschätzung – nicht auf das, was kommt. Bei Außenseitern setzt der Anbieter die Quote höher, als es der reinen Wahrscheinlichkeit entspricht, weil er das Geld der Favoriten-Anhänger ziehen will. Bei Favoriten drückt er sie, weil er das Risiko eines Auszahlungsfalls begrenzen will. Der Spielende liest die Quote, der Buchmacher schreibt sie – und schreibt sie so, dass auf lange Sicht Marge bleibt.

Handicap und Over/Under auf Sätze

Bei den Herren führt das längere Format zu Satz-Handicaps: –1,5 auf den Favoriten heißt, er muss mindestens zwei Sätze mehr gewinnen als der Gegner; das passiert im Best-of-Five selten, und die Quote für dieses Handicap ist entsprechend höher als für den reinen Matchsieg. Over/Under auf Sätze (zum Beispiel „über 3,5 Sätze“) hat denselben Mechanismus, nur anders herum: Wer auf fünf Sätze wettet, wettet auf einen konkreten Verlauf, nicht auf einen Sieger.

Diese Märkte enthalten mehr Marge als die einfache Matchwette, weil mehr mögliche Ausgänge abgedeckt werden müssen. Wer sein Geld hier anlegt, sollte verstehen, dass die Quote weniger Aussage über die Wahrscheinlichkeit trifft und mehr über den Sicherheitsaufschlag des Buchmachers.

Das Turnier: Sand, Spielplan und was 2026 hervorgebracht hat

Roland Garros ist ein Sandplatzturnier, und Sand verändert Tennis. Der Ball springt höher und langsamer als auf Hartplatz oder Rasen, die Ballwechsel dauern länger, der Aufschlag wird weniger dominant. Wer auf Sand wettet, gewinnt mit Spielern, deren Stärke in der Beinarbeit und in der Ausdauer liegt. Der Tiebreak wird im Entscheidungssatz seit März 2022 als Match-Tiebreak bis 10 mit zwei Punkten Vorsprung gespielt – eine Regel, auf die sich alle vier Grand-Slam-Turniere geeinigt haben. Bei 6:6 in einem Satz wird der Tiebreak bis 7 gespielt, klassisch. Die Herren spielen Best-of-Five, die Damen Best-of-Three.

Das Herreneinzel der French Open 2026 gewann Alexander Zverev im Finale gegen Flavio Cobolli. Das Dameneinzel gewann Mirra Andrejewa gegen die Qualifikantin Maja Chwalińska. Beide Finals liefen über die volle Distanz – bei den Herren fünf Sätze, bei den Damen drei. Die Rekordmarke bleibt: Rafael Nadal mit 14 Titeln im Herreneinzel, Chris Evert mit 7 Titeln im Dameneinzel.

Das Gesamtpreisgeld lag 2026 bei 61.723.000 €, ein Anstieg um 9,35 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Einzelsieger im Profitennis erhielten jeweils 2.800.000 €. Wer auf den Turniersieger wettet, wettet also auf einen Teil eines Marktes, dessen professionelle Seite den Einsatz durchaus lohnt – aber nur, wenn er die gesamten zwei Wochen durchhält und auf Sand bestehen kann.

Der Spielplan reicht von der ersten Runde über das Achtelfinale, die Viertelfinals, die Halbfinals bis zu den Finals – und bestimmt, wann Quoten für Einzelpartien erscheinen. Vor dem Turnierbeginn sind Turniersiegerwetten verfügbar; Matchwetten folgen, sobald die Auslosung feststeht. Live-Wetten auf den nächsten Satz oder das Endergebnis sind während des laufenden Matches erlaubt, auf den nächsten Punkt nicht.

Wer das Turnier über mehrere Ausgaben verfolgt, weiß: Sand belohnt Konstanz. Wer auf einen Spieler wettet, dessen Stärke die Ausdauer ist, fährt über fünf Sätze meist besser als über drei. Wer auf einen Aufschlagspieler wettet, sollte sich der Bedingung bewusst sein – der Aufschlagvorteil, der ihm auf Rasen drei Asse pro Aufschlagspiel beschert, schrumpft auf Sand.

Lizenzierte Wettanbieter im Vergleich

Wer in Deutschland auf Roland Garros wetten will, hat nur eine Wahl: ein Anbieter mit einer Sportwetten-Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Die Whitelist vom 2. Oktober 2026 führt 27 Inhaber einer solchen Erlaubnis, von denen die folgende Tabelle zehn im Überblick zeigt – nach Markenname, Whitelist-Status und seit wann die jeweilige Erlaubnis besteht. Was die Tabelle nicht zeigt: das konkrete Tennis-Programm, die Quotenmarge und den Live-Umfang – die unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter und sind in den jeweiligen Abschnitten darunter beschrieben.

Marke Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
Winamax Whitelist-Eintrag für Winamax.de, Inhaberin WINAMAX (Société anonyme) 29.06.2021
VBet Whitelist-Eintrag für Vbet.de, Inhaberin SCGO Limited 05.12.2023
Sportingbet Whitelist-Eintrag für Sportingbet.de, Inhaberin Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020
Tipico Whitelist-Eintrag für Tipico.de, Inhaberin Tipico Co. Limited 09.10.2020
Tiptorro Whitelist-Eintrag für Tiptorro.de, Inhaberin Torro Tec Limited 30.06.2021
LeoVegas Whitelist-Eintrag für Leovegas.de, Inhaberin LVSports Limited 21.10.2024
NEO.bet Whitelist-Eintrag für NEO.bet, Inhaberin Greenvest Betting Limited 09.10.2020
bpremium Whitelist-Eintrag für Bpremium.de, Inhaberin Ladbrokes (Deutschland) Limited 09.10.2020
Betano Whitelist-Eintrag für Betano.de, Inhaberin Betkick Sportsbetting Limited 19.02.2021
bwin Whitelist-Eintrag für Bwin.de, Inhaberin bwin (Deutschland) Limited 09.10.2020

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Auswahl; sie ist kein Ranking. Sie sortiert die Anbieter, die im deutschen Markt eine nennenswerte Tennis-Tiefe aufweisen, von etablierten Marken mit eigener Quotenstudie bis hin zu neueren Erlaubnissen, deren Stärke im Live-Angebot liegt.

Winamax: Grand-Slam-Streams und eigene Quotenstudie

Winamax bewirbt im Footer den Slogan „0 Prozent Wettsteuer und die besten Quoten“. Die Aussage ist nicht aus der Luft gegriffen – sie verweist auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball zwischen dem 1. April 2025 und dem 30. August 2025, in der Winamax bei 45 Prozent der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Winamax TV überträgt Live-Streams der vier Grand-Slam-Turniere und aller ATP- und WTA-Turniere direkt im eigenen Kundenkonto – wer also auf Roland Garros wettet, kann hier das Spiel direkt neben dem Wettschein sehen.

Erlaubnisinhaberin ist die WINAMAX (Société anonyme), Whitelist-Eintrag seit dem 29. Juni 2021. Für das Sandplatzturnier heißt das: volle Tennis-Tiefe, eigene Quote, eigene Übertragung. Wer die Quote vergleicht, sieht hier einen Anbieter, der sich nicht hinter dem Markt versteckt.

VBet: Neuerer Whitelist-Eintrag mit Vollprogramm

Die SCGO Limited führt die Whitelist für Vbet.de seit dem 5. Dezember 2023. Das ist im Vergleich zu den meisten anderen Marken ein späterer Einstieg. Der Sitz liegt in St. Julian’s, Malta; das allein sagt nichts über die deutsche Lizenz, weil nur die Whitelist-Erlaubnis den Test macht.

Was VBet für Tennis bringt, ist solides Standardprogramm – keine eigene Quotenstudie, keine besondere Marketingaussage. Wer einen Anbieter mit neuerer Lizenz sucht, dessen Wettensteuer-Behandlung im eigenen Wettprogramm geregelt ist, findet hier einen Kandidaten.

Sportingbet: Konfigurator und breite Sportauswahl

Sportingbet bietet im Wettprogramm einen „Konfigurator+“ und Live-Wetten. Zum Sportangebot zählen unter anderem Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts und Snooker. Für ein Grand-Slam-Turnier heißt das: das Übliche – Matchsieger, Satzwetten, Handicaps – und die Möglichkeit, mehrere Märkte zu einer Wette zu kombinieren.

Inhaberin ist die Sportingbet (Deutschland) Limited, Whitelist-Eintrag seit dem 9. Oktober 2020 mit Folgeerlaubnis vom 21. Dezember 2022. Die breite Sportpalette ist ein Vorteil, wer im Sommer neben Tennis auch Formel 1 oder Leichtathletik begleitet; wer nur Tennis schaut, hat hier Standard.

Tipico: App, Cashout und Live während des Spiels

Die Tipico-App wird im Apple App Store vom Entwickler Tipico B2B Ltd angeboten; in der Entwicklerbeschreibung sind „Tipico Cashout“ als Kontrolle über den Wettschein und Live-Wetten auch während des Fußballspiels genannt. Cashout ist eine Funktion, kein gesetzlicher Anspruch – ob und wann sie bei einer laufenden Tennis-Wette zur Verfügung steht, regelt das eigene Wettprogramm.

Inhaberin ist die Tipico Co. Limited, Whitelist-Eintrag seit dem 9. Oktober 2020 mit Folgeerlaubnis vom 9. Dezember 2022. Tipico ist eine der bekanntesten Marken in Deutschland; wer einen Anbieter mit großer Reichweite und ausgebauter App sucht, ist hier richtig. Die Cashout-Funktion kann bei Satzständen Sinn ergeben, wenn man eine Wette vor dem Matchgewinn sichern will.

Tiptorro: Eigene Lizenz, eigene Marke

Die Tiptorro-App wird im App Store von der Torro Tec Limited (Malta) angeboten. Diese beschreibt sich als behördlich zugelassener Sportwettveranstalter unter Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder – Whitelist-Eintrag seit dem 30. Juni 2021 mit Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022.

Hinter Tiptorro steht eine eigenständige Marke, nicht das Marketing eines internationalen Konzerns. Für Tennis heißt das: das Programm ist da, die Funktionen ähneln dem Marktstandard, eine eigene Quotenstudie fehlt aber. Wer einen unabhängigen Anbieter mit deutscher Lizenz bevorzugt, findet hier eine seriöse Adresse.

LeoVegas: Spätere Erlaubnis, Casino-Hintergrund

Die LVSports Limited führt die Whitelist für Leovegas.de mit einer Erlaubnis für Sportwetten seit dem 21. Oktober 2024 und einer Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 27. Februar 2023. LeoVegas stammt aus der Casino-Welt und hat erst 2024 die Sportwetten-Erlaubnis erhalten – das Sportwetten-Programm ist entsprechend jünger als das Casino-Angebot.

Für Roland Garros heißt das: Tennis ist im Wettprogramm, aber die Tiefe kommt nicht aus jahrzehntelanger Erfahrung. Wer einen Anbieter mit klarer Trennung von Casino und Sportwetten sucht und die Spielersperre gleich mitnehmen will, ist hier richtig. Die Tennis-Quoten orientieren sich am Markt, ein eigenes Profil fehlt.

NEO.bet: Erste Erlaubnis aus 2020, Folgeerlaubnis 2022

Die Greenvest Betting Limited führt die Whitelist für NEO.bet, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020 und einer Folgeerlaubnis vom 22. Dezember 2022. NEO.bet gehört damit zur ersten Welle der GGL-lizenzierten Anbieter.

Was NEO.bet für Roland Garros liefert, ist das Standardprogramm – Matchsieger, Satzwetten, Handicap, Live. Der Vorteil liegt nicht im Tennis-Profil, sondern in der frühen Lizenz und dem damit verbundenen Vertrauen, dass das Haus seit 2020 unter der Aufsicht der GGL steht. Wer einen Anbieter mit langer Whitelist-Geschichte sucht, wird hier fündig.

bpremium: Ladbrokes-Hintergrund, kleinere Marke

Die Ladbrokes (Deutschland) Ltd führt die Whitelist für Bpremium.de mit Sitz in Gzira, Malta, Registernummer C92799. Die Erlaubnis besteht seit dem 9. Oktober 2020 mit Folgeerlaubnis vom 21. Dezember 2022.

bpremium ist die deutsche Ausprägung des internationalen Ladbrokes-Konzerns, tritt aber unter eigenem Namen auf. Das Wettprogramm enthält Tennis, das Profil ist nicht auf Sandplatzspezialisten zugeschnitten. Wer eine internationale Marke mit deutscher Lizenz bevorzugt, aber den deutschen Markennamen sucht, ist hier richtig.

Betano: Bet Builder und Live-Streams der Grand Slams

Die App „Betano Sportwetten und Slots“ wird im Apple App Store von der KAIZEN GAMING INTERNATIONAL LIMITED angeboten. In der Entwicklerbeschreibung sind Bet Builder (mehrere Märkte eines Spiels kombinieren), Cash Out und Live-Streaming unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL genannt.

Für Roland Garros heißt das: Live-Streams der Grand Slams sind in der App verfügbar, Bet Builder erlaubt das Kombinieren mehrerer Märkte einer Partie zu einer Wette. Inhaberin ist die Betkick Sportsbetting Limited, Whitelist-Eintrag seit dem 19. Februar 2021 mit Folgeerlaubnis vom 16. Dezember 2022. Wer auf eine Partie gleich mehrere Märkte wetten will, etwa Sieger und Satzanzahl, hat hier das passende Werkzeug.

bwin: Etablierter Name im Whitelist-Eintrag

Die bwin (Deutschland) Limited führt die Whitelist für Bwin.de mit Sitz in Gzira, Malta. Whitelist-Eintrag seit dem 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnis vom 23. Dezember 2022. bwin ist eine der bekanntesten europäischen Marken für Sportwetten; die deutsche Lizenz besteht seit Beginn der Whitelist.

Für Roland Garros bietet bwin das gewohnte Programm – Matchsieger, Satzwetten, Live auf das nächste Spiel. Eine eigene Tennis-Studie wie Winamax fehlt, aber die Marke steht für eine breite Aufstellung und eine im Markt eingespielte Quotenpflege.

Wie die Lizenz funktioniert und warum sie die Wetten erst möglich macht

Die Rechtslage für Sportwetten in Deutschland ruht auf dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV), der seit dem 1. Juli 2021 in Kraft ist. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale) ist die Aufsichtsbehörde und erteilt die bundesweite Erlaubnis zur Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten im Internet nach § 9a Abs. 1 Nr. 3, § 27f Abs. 1 GlüStV. Sie überwacht und ahndet – § 28a GlüStV. Die Wettsteuer ist Sache des Finanzamts, nicht der GGL.

Der Lackmustest ist die Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV. Die GGL veröffentlicht dort alle Anbieter, denen sie eine Erlaubnis erteilt hat. Die Whitelist ist die einzige Quelle, die über eine Lizenz entscheidet – eine Malta-Lizenz, eine Curaçao-Erlaubnis, ein Logo auf der Startseite sagen nichts. Wer dort nicht steht, bietet in Deutschland unerlaubtes Glücksspiel an, und die GGL warnt explizit vor Angeboten „wie etwa Platincasino“.

Die Whitelist vom 2. Oktober 2026 enthält 30 Einträge: 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis, davon zwei zusätzlich mit Pferdewetten, und drei reine Pferdewetten-Anbieter. Jede gelistete Domain ist eine .de-Domain – aber eine .de-Domain allein beweist noch keine Lizenz. Eine erste Erlaubnis läuft fünf Jahre (§ 4c Abs. 1 GlüStV); die Whitelist zeigt nur das Datum der Erteilung, nie ein Enddatum.

Was gewettet werden darf, regelt § 21 GlüStV: festgelegte Quoten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Teils davon sowie auf Ereignisse im Spielverlauf – als Einzel- oder Kombiwette, und nur für Wettarten, die die GGL im Sportwettprogramm zugelassen hat. Live-Wetten sind nach § 21 Abs. 4 nur auf das Endergebnis oder auf seltene Ereignisse wie den nächsten Satz, das nächste Tor oder ähnliche Komponenten erlaubt. Auf den nächsten Punkt in einem Tennis-Ballwechsel darf nicht gewettet werden, auf den nächsten Korb im Basketball auch nicht – das nächste Tor im Fußball und der nächste Satz im Tennis schon. Verboten sind Wetten auf Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren, manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung. Auf soziale oder politische Ereignisse darf ebenfalls nicht gewettet werden.

E-Sport ist nach GGL-Position kein Sport; eine lizenzierte E-Sport-Wette gibt es in Deutschland nicht. Virtuelle Sportwetten sind nicht etabliert – über ihre Zulässigkeit steht nichts fest und über sie sollte auch nichts behauptet werden. Cashout ist keine gesetzliche Funktion; was ein Anbieter anbietet, ist seine Sache und steht in seinen Bedingungen. Gewinne werden nach dem offiziellen Ende des Ereignisses ausgezahlt; eine gesetzliche Obergrenze für den Einsatz pro Wette gibt es im Sportwettenbereich nicht.

Spielerschutz und Pflichten des Anbieters

Volljährigkeit ab 18 Jahren ist Pflicht. Pro Anbieter ist ein Konto mit vollständiger Verifizierung erlaubt – § 6a GlüStV. In den ersten 72 Stunden darf zwar gespielt werden, aber mit einer Obergrenze von 100 € Einzahlung; Auszahlungen sind in dieser Phase noch nicht möglich. Nach Verifizierung greift das übergreifende monatliche Einzahlungslimit von 1.000 €, technisch durchgesetzt über die LUGAS-Limitdatei und damit über alle Anbieter hinweg synchron. Ein Anbieter darf für einen einzelnen Spielenden eine höhere Grenze festlegen – bis 10.000 € im Regelfall, bis 30.000 € für höchstens ein Prozent seiner aktiven Spielenden –, aber nur bei prüfbarer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit. Eine Selbsterklärung reicht nicht. Senkungen greifen sofort, Anhebungen erst nach Ablauf von sieben Tagen.

Parallel spielen ist über die Aktivitätsdatei LUGAS ausgeschlossen. OASIS, die bundesweite Sperrdatei nach §§ 8, 8a GlüStV, wird bei Registrierung und Login abgefragt; eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn der Antragsteller eine Frist setzt, ansonsten mindestens ein Jahr. Der Panikbutton im Spielerkonto löst sofort eine 24-Stunden-Sperre aus. Diese Werkzeuge greifen nur bei lizenzierten Anbietern – Offshore-Sites sind an OASIS und LUGAS nicht angeschlossen und fallen durch jede Schutzwand.

Zahlungen dürfen nach § 6b Abs. 4 GlüStV nur von einem Konto erfolgen, das auf den eigenen Namen des Spielenden bei einem Institut nach dem Geldwäschegesetz lautet. Anonyme Zahlungsmittel sind ausgeschlossen – das ist der Mechanismus, der Kryptowährungen und anonyme Prepaid-Produkte aus dem lizenzierten deutschen Wettmarkt heraushält. Welche konkreten Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, ist seine Sache und ergibt sich nur aus seinen Bedingungen. Spielerguthaben liegen auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto; bei Kontoschließung wird das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt, § 6b Abs. 6-7 GlüStV.

Steuer und Werbung

Die Wettsteuer – formal „Sportwettensteuer“ nach §§ 16-25 RennwLottG – beträgt 5,3 % auf den Einsatz abzüglich der Steuer (rund 5 % des eingezahlten Betrags). Sie wird vom Veranstalter der Wette geschuldet, nicht vom Spielenden (§ 19 RennwLottG). Ob und wie der Anbieter sie an den Spielenden weitergibt, ist seine Entscheidung – nicht „5,3 Prozent vom Einsatz“ in eine Quote eingerechnet, sondern eine Behandlung, die in den eigenen Bedingungen steht. Die Steuer fällt auch bei unlizenzierten Anbietern an; eine gezahlte Steuer ist kein Lizenzbeweis. Gewinne privater Spielender sind auf erster Stufe nicht abschließend geregelt – allgemeine Information, im Zweifel Steuerberatung.

Werbung für Sportwetten darf nur der Erlaubnisinhaber machen, § 5 Abs. 7 GlüStV. Das Werbeverbot zwischen 6 und 21 Uhr betrifft Slots, Online-Poker und Online-Casinospiele – nicht Sportwetten. Für Sportwetten gilt: keine Werbung unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung eines Ereignisses im selben Kanal, keine Werbung mit aktiven Sportlerinnen oder Funktionären, keine Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz (§ 5 Abs. 3, 6 GlüStV). Der GlüStV enthält keine Klausel, die einen Sportwettenbonus betragsmäßig deckelt; Höhe, Umsatz und Mindestquote stehen in den Bedingungen jedes Anbieters. Aktionscodes werden hier nicht abgedruckt.

Was Offshore bedeutet

Anbieter ohne deutsche Erlaubnis bieten in Deutschland unerlaubtes Glücksspiel an, § 4 Abs. 1 GlüStV. Eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta hat in Deutschland keine rechtliche Bedeutung. Strafrechtlich droht dem Veranstalter nach § 284 StGB bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe, dem Werbenden bis zu einem Jahr; die Teilnahme nach § 285 StGB kann mit bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe geahndet werden. Strafverfolgung gegen einzelne Spielende ist nicht etabliert – weder als Freifahrtschein noch als Drohung.

Die Aufsicht kann Verbote aussprechen, Zahlungen blockieren und Netzwerke sperren, § 9 GlüStV. In mehreren Fällen haben Zivilgerichte Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung verlorener Einsätze verurteilt; der Bundesgerichtshof hat die Frage am 25. Juli 2024 dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt (Az. I ZR 90/23) – ein Spieler verlangt von Tipico mehr als 3.700 € aus Wetten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. Der Generalanwalt des EuGH hat in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 (Rechtssache C-530/24) eine grundsätzliche Pflicht zur Rückzahlung bejaht, mit einer Ausnahme dort, wo Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Eine Erstattung ist niemandem versprochen.

Offshore heißt: keine Erlaubnis, kein OASIS, kein LUGAS, kein deutscher Rechtsweg, dafür höhere Limits. Lizenziert heißt: Rechtssicherheit und Spielerschutz, aber 1.000 € Standardlimit, eingeschränkte Live-Märkte, vollständige Verifizierung und Zahlung nur vom eigenen Konto. Beide Seiten haben ihren Preis.

Auszahlung, Steuer und das, was nach dem Match noch offen ist

Wer eine Wette auf Roland Garros platziert, sieht drei Zahlen: Einsatz, Quote und mögliche Auszahlung. Was nach dem Match vom Gewinn übrig bleibt, hängt von zwei weiteren Größen ab: von der Wettsteuer und davon, ob der Anbieter sie an den Spielenden weitergibt.

Bei einer Quote von 2,50 und einem Einsatz von 10 € liegt die Brutto-Auszahlung bei 25 €. Zahlt der Anbieter die Wettsteuer aus der eigenen Marge, kommen 25 € auf dem Spielerkonto an. Zieht er sie vom Einsatz ab, sind es 25 € × (1 − 5,03 %) = etwa 23,74 €. Zieht er sie vom Gewinn ab (15 € × (1 − 5,03 %) ≈ 14,25 € plus 10 € Einsatz = 24,25 €), liegt das Ergebnis wieder etwas anders. Welche Variante ein Anbieter wählt, steht in dessen Bedingungen – und wechselt mitunter nach Markt und Wettart.

Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Beine. Wer auf vier Spieler als Turniersieger setzt und alle vier erreichen das Halbfinale, hat eine kombinierte Quote, die das Vierfache der Einzelquote übersteigen kann. Der Gewinn fällt dann deutlich höher aus, das Risiko ebenfalls – nur einer der vier muss das Turnier tatsächlich gewinnen.

Wer eine Live-Wette auf das nächste Tor im Fußball oder den nächsten Satz im Tennis platziert, bekommt eine Quote angezeigt, die in Sekundenschnelle verschwinden kann. Live-Quoten sind keine stabilen Zahlen, sondern ein sich ständig nachjustierender Markt; wer hier zuschlägt, sollte sich der Quote sicher sein, bevor er bestätigt.

Wichtig ist die zeitliche Komponente: Gewinne werden nach dem offiziellen Ende des Ereignisses ausgezahlt. Bei einem Grand-Slam-Turnier kann das offizielle Ende einer Partie nach dem letzten Punkt Minuten dauern; bei einem Protest oder einer Schiedsrichter-Überprüfung entsprechend länger. Bis das Geld auf dem Konto ist, vergehen weitere Stunden – bei Auszahlung über Kreditkarte ein bis drei Werktage, bei Banküberweisung bis zu fünf.

Häufige Fragen zu Roland Garros 2026 und Wetten darauf

Legal wettet, wer einen Anbieter mit deutscher Sportwetten-Erlaubnis nutzt. Die Liste führt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder auf ihrer Website als „Whitelist“ – sie trägt ein Datum, ist nach Anbieter sortiert und listet pro Eintrag die Inhaberin sowie das Datum der Erteilung. Wer dort nicht steht, hat in Deutschland keine Erlaubnis. Die Liste selbst ist die einzige verlässliche Quelle; eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan ersetzt sie nicht.

Welche Wettmärkte gibt es für das Turnier?

Vier Gruppen decken das Programm ab: Turniersiegerwetten vor und während des Turniers, Matchwetten ab der Auslosung, Satzwetten und Over/Under-Wetten auf die Anzahl der Sätze, sowie Handicap-Wetten. Live verfügbar ist auf das Endergebnis und auf den nächsten Satz, nicht auf den nächsten Punkt. Welche Märkte ein Anbieter tatsächlich anbietet, prüft man im jeweiligen Wettprogramm – das Standardprogramm ist überall, die Tiefe variiert.

Wie berechnet sich die Auszahlung einer Turniersieger-Wette?

Die Auszahlung ist Einsatz × Quote. Bei 10 € Einsatz und einer Quote von 5,00 auf den späteren Sieger kommen 50 € zurück, der Reingewinn liegt bei 40 €. Bei einer Quote von 2,50 sind es 25 € zurück und 15 € Reingewinn. Was davon übrig bleibt, hängt davon ab, ob der Anbieter die Wettsteuer trägt oder weitergibt – in den eigenen Bedingungen ist die Behandlung geregelt.

Welche Live-Wetten sind während eines Matches erlaubt?

Während eines laufenden Spiels sind Live-Wetten auf das Endergebnis und auf den nächsten Satz erlaubt. Auf den nächsten Punkt darf nicht gewettet werden, weil der Glücksspielstaatsvertrag Wetten auf das nächste Vorkommnis in Sportarten mit häufigen Ereignissen wie Tennis-Punkten nicht vorsieht – das nächste Tor im Fußball ist selten genug, der nächste Punkt im Tennis nicht. Welche Live-Märkte ein Anbieter anbietet, hängt zusätzlich von dessen Programm ab.

Wie wirkt sich der Sandplatz auf Prognosen aus, und was ist eine Value-Wette?

Sand verlangsamt den Ball und macht Ballwechsel länger. Aufschlagdominante Spieler verlieren an Vorteil, Spieler mit starker Beinarbeit und Ausdauer gewinnen. Eine Value-Wette ist eine Wette, deren Quote aus Sicht des Spielenden höher ist, als die tatsächliche Wahrscheinlichkeit es rechtfertigt – das setzt eine eigene Einschätzung der Wahrscheinlichkeit voraus. Wer nur die Quote nimmt, sieht keine Value; wer die Quote gegen die eigene Schätzung hält, kann eine finden. Eine Value-Wette garantiert keinen Gewinn; sie ist eine Frage der Quote zur eigenen Wahrscheinlichkeit, nicht ein Versprechen.

Wie wirken die Sportwettensteuer und das Einzahlungslimit von 1.000 € auf das Spiel?

Die Wettsteuer wird vom Veranstalter geschuldet; ob er sie an den Spielenden weitergibt, ist in den Bedingungen geregelt. Das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 € gilt über alle lizenzierten Anbieter hinweg und wird über die LUGAS-Limitdatei technisch durchgesetzt. Ein Anbieter darf bei nachweisbarer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit eine höhere Grenze festlegen, Selbsterklärung reicht nicht. Wer 1.000 € im Monat einzahlt, ist am Limit – weitere Einzahlungen werden blockiert, bis der nächste Monat beginnt oder eine Erhöhung bewilligt wurde.

Inhalt erstellt vom Team «wettauszahlung»