Beste EM-Wettanbieter: Wer in Deutschland legal auf die EURO wetten darf

Updated Oktober 2026
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Datenstand: Oktober 16, 2026 · geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)

Ein Fußball liegt auf dem Anstoßpunkt eines leeren Rasenplatzes, im Hintergrund eine große Stadiontribüne im Abendlicht.
Die Fußball-Europameisterschaft 2024 fand vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 in Deutschland mit 24 Mannschaften statt.

Wer in Deutschland auf eine Fußball-Europameisterschaft wetten will, hat genau eine Voraussetzung zu erfüllen: Der Anbieter muss auf der Whitelist der GGL stehen. Was „am besten“ bedeutet, hängt davon ab, ob jemand unterwegs tippt, Live-Wetten während eines Spiels sucht, einen Konfigurator für kombinierte Märkte möchte oder einfach nur den Anbieter mit dem niedrigsten Quotenaufschlag sucht. Die folgende Auswahl stellt zehn Anbieter mit deutscher Sportwetten-Erlaubnis vor, die für diese Anforderungen in Betracht kommen.

Eine Europameisterschaft 2026 gibt es nicht. Das Turnier in England, Schottland, Wales und Irland wird im Juni und Juli 2028 ausgetragen, das Eröffnungsspiel am 9. Juni 2028 in Cardiff, das Finale am 9. Juli 2028 in London. Die letzte Endrunde war die EURO 2024 in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli 2024, Spanien besiegte England im Finale 2:1). Der Spielplan der nächsten Endrunde, die Qualifikationsauslosung am 6. Dezember 2026 in Belfast und die Zeitfenster für die Wetten stehen also schon, auch wenn noch keine Anstoßzeiten ausgelost sind.

Wett-Apps und mobiles Wetten auf die EM

Eine App ersetzt keine Lizenz, aber sie entscheidet, ob unterwegs gewettet werden kann, ohne dass das Gerät zwischendurch streikt. Wer die EURO auf dem Sofa, im Stadion oder in der Halbzeitpause tippt, braucht vor allem drei Dinge: eine App, die nicht bei jedem Spielstart neu lädt, einen Login, der auch nach der Verifikation noch funktioniert, und eine Einzahlung, die im eigenen Namen läuft – letzteres ist nach § 6b Abs. 4 GlüStV ohnehin Pflicht, aber es schließt anonyme Methoden und Krypto aus.

Ein Notizbuch mit handschriftlichen Notizen und ein Kugelschreiber liegen neben einem Smartphone mit dunklem Display auf einem Holztisch.
Die erste Fußball-Europameisterschaft fand 1960 statt; seit 2016 spielen 24 Mannschaften, von 1996 bis 2012 waren es 16.

Betway liefert im App Store eine vollständige Live-Sportwetten-Anwendung, in der das Cash-Out-Symbol grün unter „Meine Wetten“ erscheint. Bei bwin ist die Anwendung als Sport-App eingebettet, bei Sportingbet läuft sie als schlanke HTML5-Version im mobilen Browser – das spart Speicher, kostet aber Funktionen wie Push-Benachrichtigungen bei Spielstart. VBet und MERKUR BETS setzen beide auf native Android- und iOS-Apps, VBet mit zusätzlichem Login per Fingerabdruck, MERKUR BETS mit klassischer Konto-Übersicht. NEO.bet funktioniert in beiden Welten: native App plus Browserversion mit identischem Wettschein.

Der Test, der vor der ersten Einzahlung zählt, ist nicht die App selbst. Es ist die Verifikation: Innerhalb von 72 Stunden nach Anmeldung muss der Anbieter die Identität prüfen, sonst gilt ein Einzahlungslimit von 100 € und es werden keine Auszahlungen freigegeben. Wer vor einem Spieltag Konto und Ausweis fertig haben will, sollte sich mindestens drei Werktage vor dem Anpfiff anmelden.

Live-Wetten und Cash Out während der EM

Live-Wetten sind das Kernstück jeder Endrunde. Sobald Spanien gegen England in Führung geht, beginnt das Geschäft mit dem nächsten Tor, dem Halbzeitresultat und dem Endstand. In Deutschland regelt § 21 Abs. 4 GlüStV, was live angeboten werden darf: Während eines laufenden Spiels nur das Endergebnis oder die nächste Komponente (nächstes Tor, nächster Satz) – und nur in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. „Nächstes Tor“ im Fußball geht also, „nächster Punkt“ im Tennis nicht.

Cash Out ist keine staatliche Funktion, sondern ein Angebot jedes Anbieters. Betway zeigt den Cash-Out-Wert in der Wettübersicht an und erlaubt die Teilauszahlung – wer nur die Hälfte vor Spielende sichern will, bekommt den Rest als normalen Schein bis zum Schlusspfiff. bwin, VBet und Sportingbet bieten den vollen Cash Out ohne Teiloption. NEO.bet und MERKUR BETS schalten Cash Out nur auf ausgewählten Märkten frei, typischerweise auf den Hauptmärkten der europäischen Top-Ligen.

Wichtig ist die Mechanik, die in jeder Werbung fehlt: Der Cash-Out-Wert ist eine geglättete Schätzung auf Basis aktueller Quoten. Er liegt fast immer unter dem fairen Wert einer fairen Wette – der Anbieter sichert sich die Marge, der Kunde bekommt Liquidität. Wer live wettet, weil er ein Spiel besser lesen kann als der Markt, sollte Cash Out nur als Stop-Loss nutzen, nicht als Gewinnmitnahme.

Wetten, die gar nicht erlaubt sind: Ereignisse mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren, manipulationsanfällige Märkte und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung. In Deutschland bedeutet das: 3. Liga abwärts fällt beim Fußball in der Regel raus, E-Sports sowieso – die GGL erkennt E-Sports nicht als Sport an, daher gibt es in Deutschland keine lizenzierten E-Sports-Wetten.

Prognosen, Wett-Tipps und der Umgang mit der eigenen Vorhersage

Wer nach „EM Wett-Tipps“ sucht, will eigentlich etwas anderes: eine belastbare Vorhersage, die er umsetzen kann. Was die Wettanbieter selbst liefern, ist keine Prognose, sondern eine Quote. Aus dieser Quote lässt sich eine implizite Wahrscheinlichkeit ableiten: Eine Quote von 2,10 entspricht 47,6 % (1 / 2,10 = 0,476), eine von 3,40 entspricht 29,4 %, eine von 3,60 entspricht 27,8 %. Das ist nur die Rechnung, kein Tipp.

Wie eine seriöse Prognose entsteht: Form der letzten Spiele, Torgefährlichkeit, Standards, Verletzungen, Spielsystem, Wetter, Schiedsrichter. Bei einer Endrunde kommen Reisestrapazen, ein englischer Rasen, unterschiedliche Höhenlagen (irrelevant für die EM 2028, weil alle Spielorte in Großbritannien und Irland liegen) und die Dynamik eines K.-o.-Spiels dazu. Wer mehrere Quoten vergleicht, sieht den Konsens des Marktes – und genau dort liegt der Wert.

Die Grenze jeder Vorhersage: Niemand kann das Ergebnis vorhersagen. Auch die Quote tut es nicht. Sie ist die Einschätzung des Marktes, nicht die Wahrheit. Wer ein Spiel „sieht“, weil er eine Information hat, die der Markt noch nicht hat (Aufstellung, Verletzung), kann daraus einen Vorteil machen – aber er muss den Vorteil gegen die Marge rechnen, die der Anbieter nimmt. Bei einem Drei-Wege-Markt liegt die Marge typischerweise zwischen 4 % und 7 %, das heißt, von jedem Euro Wetteinsatz wandert dieser Anteil zum Anbieter, bevor überhaupt ein Gewinner bestimmt ist. Bei beliebten Spezialmärkten (Torschützenkönig, Gruppensieger) ist die Marge deutlich höher.

Der Umgang mit dem Wettbudget: Vor der EM ein festes Monatslimit setzen – in Deutschland ohnehin Pflicht, maximal 1.000 € nach § 6c Abs. 1 GlüStV, ein Anbieter kann nach Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit mehr freigeben, eine Selbsterklärung reicht nicht. Wer live wettet, sollte sich ein zusätzliches Cap setzen, denn das Spiel verleitet zu Reaktionswetten, die schlechter vorbereitet sind als die ursprüngliche Wette.

Wettquoten, Wettarten und die Marge im Hintergrund

Quoten sind nicht gleich Wahrscheinlichkeiten. Eine Quote von 2,10 heißt für den Buchmacher nicht „47,6 % Wahrscheinlichkeit“, sondern „ich zahle 2,10 € pro 1 € Einsatz zurück“. Was als „Wettquote“ verkauft wird, hat zwei Komponenten: die faire Wahrscheinlichkeit des Ereignisses und den Aufschlag des Anbieters. Der Aufschlag ist die Marge, das, was am Ende beim Anbieter bleibt, wenn alle Ausgänge proportional zu ihrer Wahrscheinlichkeit gespielt werden.

Wie die Marge rechnet: Für ein EM-Gruppenspiel seien die Quoten für Heimsieg 2,10, Unentschieden 3,40, Auswärtssieg 3,60. Die impliziten Wahrscheinlichkeiten sind 1/2,10 = 0,4762, 1/3,40 = 0,2941, 1/3,60 = 0,2778. Addiert ergeben sie 1,0481. Die Summe ist größer als 1 – die Differenz ist die Marge: rund 4,8 % (1,0481 − 1 = 0,0481). Das heißt: Von jedem Euro, der auf diese drei Ausgänge gesetzt wird, fließen im statistischen Mittel etwa 4,8 Cent an den Anbieter, 95,2 Cent zurück an die Wettenden. Wer die Marge eines Marktes kennt, vergleicht Anbieter, nicht nur Einzelquoten.

Die Marge schwankt stark. Hauptmärkte (1X2, Over/Under 2,5, Beide treffen) liegen zwischen 3 % und 6 %. Spezialmärkte (Torschützenkönig, exakte Platzierung in der Gruppe, Handicap-Asiens) liegen oft zwischen 8 % und 12 %. Wer den Anbieter mit der höchsten Quote sucht, sollte auf den Hauptmarkt schauen, nicht auf die obskure Spezialwette, die mit 8,50 quotiert ist – dort ist die Marge meist versteckt.

Wettarten vor und während des Turniers: Die Einzelwette (Single) ist die einfachste Form, ein Schein, ein Ergebnis. Die Kombiwette (Kombi) multipliziert die Quoten der Einzelwetten – drei Wetten à 2,00, 1,80 und 2,50 ergeben eine Kombiquote von 9,00, aber alle drei müssen eintreffen. Die Systemwette erlaubt es, auch dann etwas zu gewinnen, wenn nicht alle Tipps stimmen – sie ist teurer, weil jeder Tipp einzeln bezahlt wird. Für die EM sind Gruppenwetten (Sieg in Gruppe A, Gruppensieger Spanien) und Langzeitwetten (Turniersieger, Torschützenkönig, „Spanien erreicht das Halbfinale“) beliebt, beide mit deutlich höherer Marge als das einzelne Gruppenspiel.

Was die Quote über den Ausgang verrät: Sie ist die beste öffentlich zugängliche Schätzung, die der Markt liefert – und sie hat einen Preis (die Marge). Wer glaubt, er kann den Ausgang besser einschätzen als der Markt, sollte das gegen die Marge rechnen, nicht gegen die Quote.

Sportwetten auf die Fußball-Europameisterschaft: Turnierformat und Spielplan

Die EURO 2028 wird nach dem seit 2016 etablierten Format gespielt: 24 Mannschaften in sechs Vierergruppen, danach K.-o.-Runde ab dem Achtelfinale. Der Qualifikationsweg beginnt mit der Auslosung am 6. Dezember 2026 in Belfast: zwölf Gruppen zu je vier oder fünf Teams, die zwölf Gruppensieger und die acht besten Gruppenzweiten qualifizieren sich direkt. Ein Spiel um Platz 3 wird nicht ausgetragen.

Der Spielplan der Endrunde: Eröffnungsspiel am 9. Juni 2028 in Cardiff, Achtelfinale vom 24. bis 27. Juni, Viertelfinale am 30. Juni und 1. Juli, Halbfinale am 4. und 5. Juli, Finale am 9. Juli 2028 im Wembley-Stadion. Wer auf Gruppensieger, Torschützenkönig oder das Eröffnungsspiel wetten will, hat damit die Termine, an denen sich die Wettmärkte öffnen. Die Buchmacher listen die Märkte typischerweise Wochen vor dem ersten Anpfiff – früh genug, um auf Aufstellungsänderungen zu reagieren, spät genug, dass die Formkurve eine Aussage hat.

Die letzte Endrunde zum Vergleich: 51 Spiele, 2.681.288 Zuschauer, 24 Teams, Spaniens vierter Titel, sechs Spieler mit je drei Toren (Cody Gakpo, Harry Kane, Georges Mikautadze, Jamal Musiala, Dani Olmo, Ivan Schranz). Die erste EM-Endrunde war 1960 (vier Teams), von 1996 bis 2012 wurde mit 16 Teams gespielt, seit 2016 mit 24. Rekordsieger ist Spanien mit vier Titeln, Deutschland hat drei gewonnen (1972, 1980, 1996). Rekordtorschütze ist Cristiano Ronaldo mit 14 Toren.

Welche Wetten sich aus dem Format ergeben: Auf Gruppensieger wird gewettet, sobald die Auslosung der Endrunde feststeht; auf das Eröffnungsspiel früher als auf das Finale; auf den Torschützenkönig setzt man, sobald die Kader nominiert sind. Die Wettanbieter rechnen bei Langzeitwetten mit höheren Margen, weil das Feld breiter ist und Informationen später fließen. Wer Torschützenkönig spielen will, sollte die Quote im Auge behalten, sobald die ersten Aufstellungsgerüchte die Runde machen.

Die besten EM-Wettanbieter: Vergleich der zehn lizenzierten Anbieter

Die folgenden zehn Anbieter stehen mit ihrer Sportwetten-Domain auf der Whitelist der GGL (Stand 2. Oktober 2026). Die Reihenfolge folgt nicht einer allgemeinen „Güte“, sondern dem, wofür jeder Anbieter im Vergleich herausragt – das ist die Lesart, nach der ein Leser die Auswahl tatsächlich trifft.

Anbieter GGL-Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
Betway Whitelist-Eintrag für Betway; Inhaber Betway Limited 09.03.2021
VBet Whitelist-Eintrag für VBet; Inhaber SCGO Limited, St. Julian’s, Malta 05.12.2023
ODDSET Whitelist-Eintrag für ODDSET; Inhaber Oddset Sportwetten GmbH 18.11.2020
Sportingbet Whitelist-Eintrag für Sportingbet; Inhaber Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020
AdmiralBet Whitelist-Eintrag für AdmiralBet; Inhaber Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020
bpremium Whitelist-Eintrag für bpremium; Inhaber Ladbrokes (Deutschland) Limited, Gzira, Malta 09.10.2020
bet-at-home Whitelist-Eintrag für bet-at-home; Inhaber Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020
NEO.bet Whitelist-Eintrag für NEO.bet; Inhaber Greenvest Betting Limited 09.10.2020
MERKUR BETS Whitelist-Eintrag für MERKUR BETS; Inhaber Merkur Bets Malta Limited, St. Julian’s, Malta 06.11.2023
bwin Whitelist-Eintrag für bwin; Inhaber bwin (Deutschland) Limited, Gzira, Malta 09.10.2020

Betway (Betway.de). Die App liefert Live-Wetten und Cash Out in einer Ansicht, dazu einen Wettkonfigurator (Konfigurator+), der Auswahlen aus mehreren Spielen kombiniert. Wer während der EM unterwegs tippt und Cash Out als Stop-Loss nutzt, ist hier richtig. Die Marge auf den Hauptmärkten ist konkurrenzfähig, Spezialmärkte (Torschützenkönig) sind teurer als bei spezialisierten Wettanbietern. Der Inhaber auf der Whitelist ist die Betway Limited.

VBet (Vbet.de). Eine der neueren Erlaubnisse auf der Whitelist, erst seit Dezember 2023. VBet setzt stark auf Fußball, vor allem auf osteuropäische Ligen und Endrunden, mit ausführlicher Marktliste und einem Wettkonfigurator, der auch Märkte aus unterschiedlichen Spielen kombiniert. Wer Märkte abseits der Mainstream-Top-Ligen sucht oder den Torschützenkönig mit Handicap kombinieren will, findet hier mehr Auswahl. Inhaber: SCGO Limited, St. Julian’s, Malta.

ODDSET (Oddset.de). ODDSET ist die Traditionsmarke des deutschen Marktes, im Besitz der Oddset Sportwetten GmbH mit Sitz in Deutschland. Die Erlaubnis wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt am 15.12.2022 erteilt, die Aufsicht führt die GGL. ODDSET richtet sich an Leser, die einen deutschen Anbieter mit klassischem Wettprogramm suchen, weniger an Live-Wetten-Spieler. Das Quotenniveau liegt tendenziell unter dem der internationalen Buchmacher, dafür ist das Sportwettprogramm vollständig lizenziert und im stationären Vertrieb verfügbar.

Sportingbet (Sportingbet.de). Eine breite Sportauswahl (Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts, Snooker) mit Konfigurator+ und Live-Wetten, aber ohne den Fokus auf Endrunden-Märkte, den VBet bietet. Inhaber ist die Sportingbet (Deutschland) Limited. Wer eine solide Auswahl ohne Exoten sucht, ist hier gut aufgehoben; wer Spezialmärkte zur EM braucht, wird bei VBet fündig.

AdmiralBet (Admiralbet.de). Die österreichische Admiral-Marke, die in Deutschland mit der Greentube Betting Malta Limited als Inhaberin auf der Whitelist steht. Erste Erlaubnis 2020, Folgeerlaubnisse 2022 und 2024. Das Wettprogramm ist solide, mit Schwerpunkt auf Fußball und Tennis. Inhaber: Greentube Betting Malta Limited.

bpremium (Bpremium.de). Die deutsche Marke der Ladbrokes-Gruppe, betrieben von der Ladbrokes (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta (Registernummer C92799). Die deutsche Domain Bpremium.de wird seit 2020 mit deutscher Erlaubnis betrieben. Das Wettprogramm ist auf den britischen Markt ausgerichtet, was sich in den Märkten für englische Ligen und Pokale niederschlägt – für eine EM-Endrunde in England und Irland 2028 ist das ein Vorteil, weil die Spielorte und Teams vertraut sind.

bet-at-home (Bet-at-home.de). Einer der etablierten Online-Buchmacher im deutschsprachigen Raum, mit deutscher Erlaubnis seit November 2020. Inhaber: Bet-at-home.com Internet Limited. Das Wettprogramm ist breit, die Marge auf Hauptmärkten im Mittelfeld. Wer einen erfahrenen Anbieter mit langer Historie sucht, liegt hier richtig, ohne Schnörkel, ohne besonders aggressive Quoten.

NEO.bet. Einer der neueren Anbieter im deutschen Markt, mit Erlaubnis seit Oktober 2020. NEO.bet positioniert sich als „Anbieter für Enthusiasten“, mit ausführlichen Statistiken, einem Konfigurator und einem Fokus auf Fußball. Inhaber: Greenvest Betting Limited. Für Leser, die vor der Wette mehr Zahlen sehen wollen als die Standardstatistik, ist NEO.bet einen Blick wert.

MERKUR BETS. Die Sportwetten-Marke der Merkur-Gruppe (sonst für Spielhallen und Automatenspiele bekannt), mit eigener deutscher Erlaubnis seit November 2023. Inhaber: Merkur Bets Malta Limited, St. Julian’s, Malta. MERKUR BETS ist auf den deutschen Markt zugeschnitten, mit Fokus auf Bundesliga und 2. Bundesliga, weniger auf internationale Endrunden. Für eine EM-Endrunde in Großbritannien ist das Wettprogramm vollständig, aber nicht spezialisiert.

bwin (Bwin.de). Der internationale Marktführer unter den hier gelisteten Anbietern, mit Erlaubnis seit Oktober 2020. Inhaber: bwin (Deutschland) Limited, Gzira, Malta. bwin liefert das breiteste Wettprogramm, die niedrigste Marge auf Hauptmärkten, den vollständigsten Live-Bereich und den tiefsten Cash Out. Wer auf eine EM wettet und nicht aus einem bestimmten Grund einen anderen Anbieter braucht, landet fast immer bei bwin. Der Nachteil ist die schiere Größe: Wer einen persönlichen Ansprechpartner oder ein individuell kuratiertes Wettprogramm sucht, ist bei einem kleineren Anbieter besser aufgehoben.

Was die Tabelle nicht zeigt: jeder Anbieter hat eigene Bonusbedingungen, eigene Quoten, eigene Limits. Die Tabelle zeigt nur, wer lizenziert ist und seit wann – die eigentliche Wahl hängt davon ab, was der Leser bei der EM tatsächlich wetten will.

Deutsche EM-Wettanbieter: Überblick und Einordnung

Eine Europameisterschaft ist alle vier Jahre das größte Sportereignis nach der Weltmeisterschaft, und für deutsche Wettanbieter bedeutet das sechs Wochen Hochbetrieb. Wer in dieser Zeit ein neues Konto eröffnet, sollte wissen: Die meisten EM-spezifischen Angebote (Quotenboosts, Gratiswetten auf das Eröffnungsspiel, „EM-Pakete“) sind marketinggetrieben und an Bonusbedingungen geknüpft, die selten so großzügig sind, wie der Werbetext klingt.

Was die Auswahl tatsächlich prägt: Die Lizenz, weil ohne sie in Deutschland gar nichts geht. Die App, weil eine EM-Endrunde unterwegs gewettet wird, im Stadion, vor dem Fernseher, in der Halbzeit. Das Wettprogramm mit Fokus auf Endrunden, also auf Gruppensieger, Torschützenkönig, Eröffnungsspiel, Halbfinalisten. Die Marge auf den Hauptmärkten, weil sie über die Jahre entscheidet, wie viel vom Einsatz zurückkommt. Die Live-Wetten, weil eine EM ohne Live-Märkte nur halb so spannend ist.

Was die Auswahl nicht prägen sollte: Der Bonus allein. Die Höhe des Neukundenbonus sagt wenig darüber, was am Ende auf dem Konto landet, weil die Umsatzbedingungen, die Mindestquote und die Frist den eigentlichen Wert bestimmen. Wer einen Bonus annimmt, ohne die Bedingungen zu lesen, hat ihn meistens nicht verstanden.

Rechtslage in Deutschland: Wer wann auf die EM wetten darf

Die Rechtslage ist eindeutig und gleichzeitig streng. Sportwetten in Deutschland dürfen nur Anbieter mit deutscher Erlaubnis anbieten, erteilt von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale), zuständig nach § 9a Abs. 1 Nr. 3 und § 27f Abs. 1 GlüStV. Die offizielle Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV ist der einzige Test, ob ein Anbieter eine gültige Erlaubnis hat. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan hat in Deutschland keine Bedeutung; die GGL hat wiederholt vor illegalen Angeboten gewarnt.

Ein leerer Wettschein aus Papier liegt neben einem Stift auf einem Schreibtisch im Licht einer kleinen Tischlampe.
Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder führt für bet365 die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Was die Whitelist zeigt (Stand 2. Oktober 2026): 30 Einträge, davon 27 Inhaber mit einer Sportwetten-Erlaubnis (zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten), drei weitere nur für Pferdewetten. Jede gelistete Domain ist eine .de-Domain – aber eine .de-Domain allein beweist nichts, nur der Eintrag auf der Whitelist zählt. Eine erste Erlaubnis läuft nach § 4c Abs. 1 GlüStV fünf Jahre, die Whitelist zeigt nur das Ausstellungsdatum, kein Enddatum. Die oben gelisteten zehn Anbieter sind alle auf der Whitelist, mit den in der Tabelle angegebenen Erlaubnisdaten.

Welche Wetten erlaubt sind: Festquotenwetten auf das Ergebnis eines Ereignisses, einen Abschnitt davon oder auf Vorkommnisse im Spiel, als Einzel- oder Kombinationswette (§ 21 Abs. 1 GlüStV), und nur Wettarten, die die GGL im Sportwettprogramm zugelassen hat (§ 21 Abs. 5). Live-Wetten nach § 21 Abs. 4 sind während eines laufenden Spiels nur auf das Endergebnis oder die nächste Komponente (nächstes Tor, nächster Satz) erlaubt, und nur in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. „Nächstes Tor“ im Fußball geht, „nächster Punkt“ im Tennis nicht, „nächster Korb“ im Basketball nicht. Verboten sind Wetten auf Ereignisse mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren, manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung. E-Sports: nicht anerkannt, keine lizenzierten E-Sports-Wetten in Deutschland. Virtuelle Sportarten: keine gesicherte Aussage, daher kein Hinweis.

Steuer: Die Sportwettensteuer nach §§ 16-25 RennwLottG beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“ (§§ 17, 18), also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags (5,3 / 105,3). Sie wird vom Veranstalter geschuldet, nicht vom Spieler (§ 19). Ob und wie der Anbieter sie an den Kunden weitergibt, ist seine Entscheidung – festgelegt nur in den eigenen AGB. Gewinne privater Spieler: keine gesicherte Aussage zur Primärebene, nur allgemeiner Hinweis („Steuerberater fragen“). Wichtig: Die Zahlung von Sportwettensteuer ist kein Beleg für eine Lizenz.

Werbung und Bonus: Nur Erlaubnisinhaber dürfen in Deutschland für Glücksspiel werben (§ 5 Abs. 7). Für Sportwetten gilt kein 6:00-21:00-Werbeverbot (das betrifft nur Automatenspiele, Online-Poker und Online-Casinospiele), aber: keine Werbung für Wetten auf ein Ereignis unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung im selben Kanal, keine Werbung mit aktiven Sportlern oder Funktionären, keine Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz. Der GlüStV enthält keine Klausel, die einen Sportwetten-Bonus der Höhe nach begrenzt – Beträge, Umsatz und Mindestquoten kommen allein aus den AGB des Anbieters. Bonus- oder Promo-Codes werden auf dieser Seite nicht abgedruckt.

Offshore: Wer ohne deutsche Erlaubnis Sportwetten in Deutschland anbietet, betreibt unerlaubtes Glücksspiel nach § 4 Abs. 1 GlüStV, strafbar nach § 284 StGB (bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe), Werbung nach § 284 ebenfalls strafbar, Teilnahme nach § 285 (bis zu sechs Monate oder Geldstrafe). Die GGL kann Verbots-, Zahlungs- und Netzsperren anordnen (§ 9). Zivilgerichte haben in mehreren Fällen Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung verlorener Einsätze verurteilt; der Bundesgerichtshof hat dem EuGH am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit dem entgegensteht – ein Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € aus den Jahren 2013 bis 2018 zurück. Der EuGH-Generalanwalt Nicholas Emiliou hält es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 (Rechtssache C-530/24, Tipico) grundsätzlich für möglich, zur Rückzahlung zu verpflichten, mit Ausnahme von Fällen, in denen Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Eine Rückzahlung ist niemandem versprochen.

Spielerschutz: Einzahlungslimit, OASIS und was die Lizenz konkret bedeutet

Wer in Deutschland bei einem lizenzierten Anbieter wettet, ist durch den GlüStV an mehrere Schutzmechanismen gebunden, die in der Werbung selten vorkommen. Sie entscheiden, wie viel Kontrolle der Spieler behält.

Mindestalter 18 Jahre (§ 4 Abs. 3). Ein Konto pro Anbieter mit vollständiger Verifikation (§ 6a). Vor der Verifikation darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden spielen lassen, mit 100 € Einzahlungslimit und ohne Auszahlung. Wer das Spielkonto ernsthaft nutzen will, sollte die Verifikation gleich bei der Anmeldung abschließen.

Einzahlungslimit (§ 6c Abs. 1): 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg, technisch durchgesetzt über die LUGAS-Limitdatei. Ein Anbieter darf nach Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit im Einzelfall ein höheres Limit freigeben (bis 10.000 €, im Ausnahmefall bis 30.000 € für höchstens 1 % seiner aktiven Spieler), aber nur bei nachweisbarer Bonität – eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung frühestens nach 7 Tagen. Paralleles Spielen ist nach § 6h GlüStV verboten (Aktivitätsdatei).

OASIS (§§ 8, 8a) ist die bundesweite Sperrdatei, die bei Registrierung und Login geprüft wird. Eine Selbstsperre dauert mindestens 3 Monate, wenn der Spieler eine Frist nennt, sonst mindestens 1 Jahr. Der Panikbutton (§ 6i Abs. 3) löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus. Offshore-Anbieter sind weder an OASIS noch an LUGAS angeschlossen – wer dort spielt, fällt durch alle Raster.

Zahlungen (§ 6b Abs. 4): nur von einem Zahlungskonto auf den eigenen Namen bei einem Institut, das dem Geldwäschegesetz unterliegt. Anonyme Zahlungsmittel sind verboten – das schließt Krypto und anonyme Prepaid aus. Welche Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, steht in dessen AGB. Spielergelder liegen auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto; bei Kontoschließung wird das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt (§ 6b Abs. 6-7).

Was das in der Praxis heißt: Wer im November 2026 schon 800 € bei Anbieter A eingezahlt hat, kann im Dezember nur noch 200 € über alle Anbieter einzahlen, bis die LUGAS-Limitdatei den Januar wieder freigibt. Wer von der Selbstsperre Gebrauch machen will, sperrt sich in OASIS und ist damit in allen lizenzierten Anbietern gesperrt. Wer seine Auszahlung beschleunigen will, hat sie in fünf Werktagen – sofern die Verifikation steht.

Boni und Gratiswetten zur EM: Was die Werbung verschweigt

EM-spezifische Angebote gibt es viele, und sie kommen in vier Formen: Willkommensbonus für Neukunden, Gratiswette auf das Eröffnungsspiel, Quotenboost auf den Turniersieger, und „EM-Pakete“, die mehrere Wetten bündeln. Was in der Werbung steht, ist die Oberfläche. Was zählt, sind die Bedingungen.

Willkommensbonus: Meistens 100 % auf die erste Einzahlung, mit einer Obergrenze, die zwischen 100 € und 200 € liegt. Der Bonus selbst wird nicht ausgezahlt, sondern muss umgesetzt werden. Beispielrechnung: 100 € Bonus, 5-facher Umsatz = 500 € Wetteinsatz, der durch qualifizierende Wetten mit Mindestquote (oft 1,80 bis 2,00) erbracht werden muss. Bei einer angenommenen Marge von 5 % kostet dieser Umsatz statistisch 25 €. Übrig bleibt ein Bonus, der weniger wert ist, als er aussieht, und ein zeitlicher Aufwand, der nicht zu unterschätzen ist.

Gratiswette: Der Einsatz wird in der Regel nicht zurückgezahlt, nur der Reingewinn. Beispiel: 10 € Gratiswette auf eine Quote von 3,00 ergibt bei einem Sieg 20 € Reingewinn, nicht 30 €. Bei einer Marge von 6 % ist die Gratiswette im Erwartungswert etwa 10 € × (3,00 − 1) / 3,00 × 0,94 ≈ 6,27 € wert – also weniger als die Hälfte des Nominalbetrags. Wer eine Gratiswette auf eine Quote unter 2,00 setzt, bekommt weniger als 2 € pro 10 € Bonus.

Quotenboost: Eine künstlich erhöhte Quote auf einen Markt, oft den Turniersieger oder den Torschützenkönig. Der Anbieter bleibt auf der Marge sitzen, der Spieler bekommt für den spezifischen Tipp eine bessere Auszahlung. Der Boost gilt fast immer nur für Einzelwetten, nicht für Kombis, oft mit Obergrenze (maximaler Gewinn aus dem Boost, etwa 1.000 €) und einer Frist, innerhalb der die Wette platziert werden muss.

EM-Paket: Mehrere Gratiswetten, gestaffelt nach Turnierphase. Typisch: Eine Gratiswette für die Vorrunde, eine für das Achtelfinale, eine für das Finale. Jede Gratiswette hat eigene Bedingungen, oft strenger als bei einer einzelnen Gratiswette, weil der Anbieter das Risiko auf mehrere Events verteilt.

Was die Werbung verschweigt: Die Frist, innerhalb derer der Bonus umgesetzt werden muss (oft 30, 60 oder 90 Tage), die Wettarten, die nicht zählen (Live-Wetten sind häufig ausgeschlossen), die Märkte, die ausgeschlossen sind (manchmal Handicap oder Spezialmärkte), und die Regel, dass der Einsatz der Gratiswette nicht zurückgezahlt wird. Wer die Bedingungen nicht liest, verspielt den Bonus oder bekommt ihn gar nicht erst ausgezahlt.

Worauf es ankommt: Die Mindestquote, weil sie den erforderlichen Umsatz in echtes Risiko verwandelt. Die Frist, weil ein verpasster Bonus wertlos ist. Die erlaubten Märkte, weil eine Wette auf den Handball-Kreispokal der zweiten Liga nicht zählt. Und die Auszahlungsregel für die Gratiswette, weil „10 € gratis“ bei einer Quote von 1,80 nur 8 € wert ist, nicht 10 €.

Häufige Fragen zur Europameisterschaft und zum Wetten in Deutschland

Nur Anbieter, deren Sportwetten-Domain auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) steht. Die Whitelist vom 2. Oktober 2026 listet 27 Inhaber mit Sportwetten-Erlaubnis. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan gilt in Deutschland nicht. Die Whitelist ist über glücksspiel-behoerde.de abrufbar.

Wie lässt sich auf der GGL-Whitelist prüfen, ob ein Anbieter eine deutsche Erlaubnis hat?

Auf glücksspiel-behoerde.de ist die Whitelist die einzige verbindliche Quelle. Eine erste Erlaubnis läuft fünf Jahre, die Liste zeigt das Ausstellungsdatum, nicht das Enddatum. Eine .de-Domain allein beweist nichts, entscheidend ist der Whitelist-Eintrag der Domain mit dem Inhaber.

Findet 2026 eine Fußball-Europameisterschaft statt, und wann sind die letzte und die nächste Endrunde?

2026 gibt es keine EM. Die letzte Endrunde war die EURO 2024 in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli 2024, Spanien besiegte England im Finale 2:1). Die nächste Endrunde ist die EURO 2028 in England, Schottland, Wales und Irland vom 9. Juni bis 9. Juli 2028, Qualifikationsauslosung am 6. Dezember 2026 in Belfast.

Wie hoch ist das monatliche Einzahlungslimit bei lizenzierten Anbietern, und gilt es anbieterübergreifend?

Das Limit liegt nach § 6c Abs. 1 GlüStV bei 1.000 € pro Kalendermonat, zusammengerechnet über alle lizenzierten Anbieter hinweg. Die Durchsetzung läuft über die LUGAS-Limitdatei. Ein Anbieter kann im Einzelfall und gegen Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ein höheres Limit freigeben, eine Selbsterklärung reicht nicht.

Wie berechnet sich die Auszahlung einer Turnierwette aus Einsatz und Quote, und wie wirkt die Wettsteuer?

Eine Wette mit Einsatz E und Quote Q zahlt E × Q zurück, der Reingewinn ist E × (Q − 1). Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten. Die Sportwettensteuer von 5,3 % wird vom Veranstalter geschuldet; ob sie der Anbieter an den Kunden weitergibt, steht in dessen AGB. Eine günstige Wettsteuer heißt nicht automatisch, dass die Quote besser ist.

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