Serie A Wettanbieter 2026: Wer in Deutschland legal Quote zeigt

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Ladevorgang...

Want more predictions?
Join our Telegram channel
Join

Stand der Lizenzen und Anbieterdaten: Oktober 16, 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL).

Wer auf die italienische Liga tippen will, betritt in Deutschland zuerst eine juristische Frage und erst danach einen Sport. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder führt die Liste der Anbieter, die hierzulande Sportwetten mit deutscher Erlaubnis organisieren dürfen. Wer dort nicht steht, mag im Ausland zugelassen sein, in Deutschland fehlt ihm die Erlaubnis. Diese Seite geht der Reihe nach durch, was ein Anbieter mitbringen muss, was die Saison 2026/27 an Spielen liefert und welche zehn Veranstalter mit Whitelist-Eintrag für Wetten auf die Serie A in Frage kommen. Dazu kommen die Wettarten, die der Glücksspielvertrag auf laufende Spiele zulässt, die Konsequenzen der Sportwettensteuer und die Pflichten, die jede Spielerin und jeder Spieler mit der Anmeldung übernimmt. Am Ende stehen fünf Antworten auf Fragen, die sich beim Vergleich immer wieder stellen.

Blick durch ein Stadiontor auf einen grünen Rasen im Abendlicht, ein Ball liegt an der Eckfahne, die Ränge sind leer.
Die Serie A hat seit der Saison 2004/05 20 Vereine (zuvor 18); jeder Verein bestreitet 38 Spieltage im Hin- und Rückspiel, die Saison läuft von Ende August bis Ende Mai.

Spielplan, Modalitäten und Wettangebot der Serie A

Die Serie A ist seit der Saison 2004/05 auf 20 Vereine ausgelegt; je Verein ergeben sich 38 Spieltage im Hin- und Rückspiel. Der Spielplan läuft von Ende August bis Ende Mai, mit einer Winterpause rund um den Jahreswechsel und einem dichten Schlussspurt im Mai. Drei Mannschaften steigen am Saisonende in die Serie B ab, die zwei Besten der Serie B steigen direkt auf, der Sieger der Play-offs zwischen den Plätzen 3 und 6 komplettiert das Aufstiegstrio. Bei Punktgleichheit entscheidet seit 2005/06 der direkte Vergleich statt eines Entscheidungsspiels.

Die abgelaufene Saison 2025/26 lief vom 23. August 2025 bis zum 24. Mai 2026. Inter Mailand holte den Titel mit 87 Punkten, Torschützenkönig wurde Lautaro Martínez mit 17 Treffern. Mit US Cremonese (34 Punkte), Hellas Verona (21 Punkte) und Pisa SC (18 Punkte) stiegen drei Vereine ab.

Eine Espressotasse steht auf einem kleinen Marmortisch einer Terrasse, daneben ein Notizheft mit handschriftlichen Skizzen.
Die Serie A 2025/26 lief vom 23. August 2025 bis zum 24. Mai 2026; Meister wurde Inter Mailand mit 87 Punkten.

Wer auf diese Saison wetten will, findet auf jeder Whitelist-Plattform denselben Grundstock an Märkten: den Spielausgang (1X2), die doppelte Chance, Handicap-Linien, Über/Unter Tore und Torschützenwetten auf einzelne Spieler. Langzeitwetten, also Wetten, die erst mit dem Saisonende entschieden werden, betreffen den Meistertitel, die Champions-League-Plätze, den Torschützenkönig und die Abstiegsfrage. Kombiwetten verknüpfen mehrere Einzelwetten auf einem Wettschein; die Quoten der Einzelauswahlen multiplizieren sich zur Gesamtquote. Cash Out erlaubt es, einen Wettschein vor dem Ende der Ereignisse auszahlen zu lassen, der konkrete Betrag steht im Wettschein, nicht in den AGB als fester Prozentsatz.

Die Bandbreite zwischen den Anbietern liegt selten in der Wettart selbst – das „Sportwettprogramm“ ist in § 21 Abs. 5 GlüStV definiert und ähnelt sich auf allen Plattformen. Sie liegt in der Tiefe der Märkte pro Spiel, also wie viele Torwetten-Linien, wie viele Handicaps und wie viele Spieler-zum-Torschützen-Optionen angeboten werden, und in den Quoten, die auf den gleichen Ausgang gesetzt werden.

Was die Whitelist bedeutet und wer sie führt

Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) in Halle (Saale) ist das einzige Mittel, mit dem sich der Status eines Sportwettenanbieters in Deutschland überprüfen lässt. Sie wird gemäß § 9 Abs. 8 GlüStV 2021 geführt und enthält ausschließlich Domains, denen die GGL eine Erlaubnis nach § 9a Abs. 1 Nr. 3, § 27f Abs. 1 GlüStV erteilt hat. Der aktuelle Stand vom 2. Oktober 2026 listet 30 Einträge, 27 davon mit Erlaubnis für Sportwetten (zwei davon zusätzlich für Pferdewetten), drei nur für Pferdewetten. Der Snapshot zeigt ausschließlich das Datum der Ersterlaubnis und etwaige Folgeerlaubnisse, kein Enddatum. Die Erstgenehmigung läuft fünf Jahre (§ 4c Abs. 1), ihre Verlängerung steht in einer Folgezeile.

Ein Schlüsselbund und eine Lupe liegen auf einem dunklen Holztisch, im Hintergrund unscharf ein Regal mit Büchern.
Für bwin führt die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder die bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Wer dort steht, darf bundesweit Sportwetten anbieten. Wer dort nicht steht, fällt unter § 4 Abs. 1 GlüStV, das Angebot von Sportwetten an Personen in Deutschland ohne deutsche Erlaubnis ist unerlaubt. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan hat in Deutschland keine Gültigkeit; die GGL hat am 17. September 2026 ausdrücklich vor „illegale Angeboten wie etwa Platincasino“ gewarnt. Strafrechtlich sieht § 284 StGB für das Veranstalten oder Vermitteln bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vor, § 285 StGB für das Mitwirken bis zu sechs Monate. Dass Spielende in der Praxis verfolgt werden, ist bislang nicht festzustellen – weder Entwarnung noch Drohung hat hier Substanz.

Die Whitelist ist für jeden einsehbar und enthält die Domain, den Namen des Erlaubnisinhabers, das Datum der Erlaubnis und im Falle einer Folgeerlaubnis das Datum der Verlängerung. Sie trennt strikt nach Erlaubnistyp: Wer eine Sportwetten-Erlaubnis hat, darf nicht automatisch Casino oder Poker anbieten, und wer dort nur mit einer Casino-Erlaubnis steht, darf nicht ohne weiteres Sportwetten vermitteln. Wer auf der Whitelist nur als „Online-Casinospiele“ oder „Virtuelle Automatenspiele“ auftaucht, ist für die Frage nach der Serie A nicht relevant.

Welche Wettarten auf ein laufendes Spiel erlaubt sind

Der Glücksspielvertrag begrenzt das Livewetten-Angebot auf das Ende des Ereignisses und auf einzelne Komponenten darin (§ 21 Abs. 4 GlüStV). Erlaubt sind Livewetten auf das Endergebnis, auf das nächste Tor eines Fußballspiels, auf den nächsten Satz in einem Tennismatch oder auf vergleichbare Komponenten in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten auftreten. Das nächste Tor im Fußball zählt als solches seltenes Ereignis, ebenso der nächste Satz in einem Grand-Slam-Match. Das nächste Einzelne im Tennis, der nächste Korb im Basketball, der nächste Punkt im Tischtennis sind keine erlaubten Komponenten. Wer bei einem Whitelist-Anbieter den Liveticker beobachtet, sieht in der Folge nur die Quote für den Spielausgang und gegebenenfalls die Quote auf das nächste Tor, alles andere ist entweder gesperrt oder gar nicht erst quotiert.

Eingeschränkt sind Wetten auf Spiele überwiegend Minderjähriger oder Amateure. Die GGL ordnet Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateurbereich ein; wer dort mitspielt, taucht im Livewetten-Programm der seriösen Anbieter nicht auf. Verboten sind manipulationsanfällige Wetten, Wetten auf Regelverstöße oder auf deren Sanktionierung sowie Wetten auf soziale oder politische Ereignisse. E-Sport-Wetten sind nach GGL-Praxis nicht zulässig, weil E-Sport nicht als Sport im Sinne des Vertrags anerkannt wird. Auszahlungen erfolgen erst nach dem offiziellen Ereignisende, ein Cash Out vor diesem Zeitpunkt ist ein eigenes Produkt der Anbieter, nicht des Vertrags.

Wie sich die Sportwettensteuer in den Quoten niederschlägt

Die Sportwettensteuer ist eine deutsche Bundessteuer nach §§ 16–25 RennwLottG und beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“. Auf den Bruttoeinsatz gerechnet sind das rund 5,03 %, weil 5,3 geteilt durch 105,3 ungefähr 5,03 ergibt. Die Steuer schuldet der Veranstalter, nicht der Spieler (§ 19). Die Weitergabe an den Kunden ist eine unternehmerische Entscheidung: Manche Anbieter ziehen die Steuer direkt vom Einsatz ab, andere legen sie auf die Quote, manche übernehmen sie vollständig, manche gar nicht. Auf der Whitelist steht dazu nichts, hier zählt die AGB-Klausel des einzelnen Anbieters. Wer Quote 2,10 angeboten bekommt und liest „5,3 % Wettsteuer“, muss auf der Buchungsseite prüfen, was tatsächlich abgezogen wird, die Rechnung steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nicht in einem Werbeversprechen.

Die Steuer greift auch bei nicht lizenzierten Anbietern. Eine gezahlte Steuer ist kein Beleg für eine deutsche Erlaubnis, sie kann schlicht die deutsche Finanzverwaltung betreffen. Sie lässt sich von einer Lizenz abkoppeln. Wer die Steuererstattung privater Wettgewinne sucht, landet beim Steuerberater – eine allgemeine Aussage zur Besteuerung von Wettgewinnen lässt sich auf dieser Seite nicht treffen.

Spielerschutz und Pflichten bei Anmeldung

Die Sicherheitsarchitektur der lizenzierten Anbieter steht im GlüStV und ist auf der Whitelist-Site nachzulesen. Wer dort spielt, akzeptiert diese Architektur mit der Anmeldung. Teilnehmen darf, wer volljährig ist (§ 4 Abs. 3), also 18 Jahre oder älter. Eine Spielerverifizierung läuft vor der ersten Auszahlung: Vor der Verifizierung darf gespielt werden, höchstens 72 Stunden, mit einer Grenze von 100 € Einzahlung und ohne Auszahlungen.

Das Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 GlüStV beträgt 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg, durchgesetzt über die Limitdatei LUGAS. Ein Anbieter darf eine höhere Grenze für eine individuelle Person festlegen (bis 10.000 €, in der Spanne 10.000–30.000 € für höchstens ein Prozent seiner aktiven Spielenden), aber nur gegen einen wirtschaftlichen Leistungsnachweis, eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen Schutzfrist. Paralleles Spielen bei mehreren Anbietern ist über die Aktivitätsdatei LUGAS ausgeschlossen (§ 6h). Selbstsperren laufen über OASIS (§§ 8, 8a), den bundesweiten Sperrindex, der bei Registrierung und Login abgefragt wird; eine selbst gesetzte Sperre dauert mindestens drei Monate, eine von Amts wegen ausgesprochene mindestens ein Jahr. Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 setzt eine 24-Stunden-Sperre sofort.

Zahlungen müssen von einem Konto im eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz-pflichtigen Institut kommen (§ 6b Abs. 4). Anonyme Zahlungsmittel – Kryptowährungen, anonyme Prepaid-Produkte – sind gesperrt. Das Spielerguthaben liegt auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto und wird bei Kontoschließung binnen fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt (§ 6b Abs. 6–7). Offshore-Adressen sind weder an OASIS noch an LUGAS angeschlossen; dort gilt ein eigener Schutz, den der Anbieter sich selbst gibt.

Ein Wort zu Tipps, Prognosen und Value-Wetten

Die Frage „welcher Anbieter ist der beste“ hat mit Tipps nichts zu tun. Wer eine Voraussage abgibt – für ein einzelnes Spiel, für den Torschützenkönig, für den Meister –, arbeitet mit einer Mischung aus Tabellenform, Heim- und Auswärtsbilanz, Verletzungslage, Quotenvergleich und Bauchgefühl. Das Ergebnis bleibt offen, jedes Spiel hat 1, X und 2 als mögliche Ausgänge, jeder Wettschein kann leer ausgehen. Ein Tipp, der sich als falsch herausstellt, kostet den Einsatz; eine Value-Wette ist nur dann „value“, wenn die vom Anbieter angebotene Quote über der subjektiven Wahrscheinlichkeit liegt, die der Spielende selbst schätzt. Das bleibt eine Schätzung. Wer sich auf „sichere Tipps“ verlässt, zahlt am Ende den Einsatz ohne Sicherheit zurück, weil niemand den Ausgang eines Spiels kennt, das noch nicht angepfiffen ist.

Die Verlockung der Value-Wette entsteht erst durch den Preis. Eine Quote von 2,10 auf einen vermeintlichen Außenseiter sieht verlockend aus, aber die Frage ist nicht „ist das ein guter Außenseiter“, sondern „ist die Wahrscheinlichkeit, dass er gewinnt, tatsächlich über 1/2,10 ≈ 47,6 %“. Wer das ehrlich schätzt und konsequent Quoten aufnimmt, die darüber liegen, hat den Bogen der Value-Wette. Wer die Schätzung weglässt, hat nur eine Wette.

Quotenniveau und Marge: Was ein Preis wirklich sagt

Eine Wettquote enthält einen Preisaufschlag, und dieser Preisaufschlag entscheidet, wie viel der Veranstalter im Durchschnitt behält. Für einen 1X2-Markt mit drei Ausgängen und den fiktiven Beispielquoten 2,10 / 3,40 / 3,60 liegt die Auszahlungsquote der Anbieter bei rund 95,04 % (1 ÷ (1/2,10 + 1/3,40 + 1/3,60)). Das ist ein typischer Wert für gut geölte Fußballmärkte auf Top-Ligen. Die implizierte Marge – das, was der Veranstalter im Durchschnitt behält – liegt dann in der Bandbreite von etwa 4,9 %. Damit gibt der Buchmacher rund 95 Cent pro eingesetztem Euro zurück und behält etwa fünf Cent. Das ist ein Schnitt über sehr viele Wetten; wer auf eine Einzelwette setzt, kann mehr oder weniger herausbekommen.

Diese Marge ist über lange Sicht konstant niedrig. Wie sich der Schnitt verhält, hängt von Saison, Spieltag, Auswahl und Anbieter ab. Wer auf Alternativen ausweicht – asiatische Handicaps, Spielerwetten, Eckbälle – bezahlt oft höhere Margen, bis über zehn Prozent. Das macht die Wahl der Märkte zur Wahl einer Steuer: Wer jede Wette als grobe Annäherung an das Thema begreift, sieht im Margin den Preis, den er für Bequemlichkeit zahlt. Wer den Preis ernst nimmt, vergleicht konsequent.

Die zehn Anbieter auf einen Blick

Die folgende Tabelle führt die zehn Anbieter auf, die im Stand vom 2. Oktober 2026 mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist stehen und in dieser Liste als Wettanbieter für die Serie A geführt werden. Die Spalten zeigen den Whitelist-Status mit Inhaber und das Datum, an dem die Sportwetten-Erlaubnis erstmalig erteilt wurde. Folgeerlaubnisse sind im Whitelist-Eintrag verzeichnet, hier aber nicht gesondert ausgewiesen.

Anbieter Whitelist-Status Inhaber der Erlaubnis Erlaubnis für Sportwetten seit
bwin Whitelist-Eintrag bwin (Deutschland) Limited 09.10.2020
888sport Whitelist-Eintrag 888 Germany Limited 30.06.2021
LeoVegas (Leovegas.de) Whitelist-Eintrag LVSports Limited 21.10.2024
bet-at-home Whitelist-Eintrag Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020
Sportwetten.de Whitelist-Eintrag NetX Betting Limited 19.11.2020
Tiptorro Whitelist-Eintrag Torro Tec Limited 30.06.2021
Betano Whitelist-Eintrag Betkick Sportsbetting Limited 19.02.2021
Interwetten Whitelist-Eintrag Interwetten Gaming Limited 02.11.2020
NEO.bet Whitelist-Eintrag Greenvest Betting Limited 09.10.2020
Bet3000 Whitelist-Eintrag I.B.C. Sportsbetting Limited 22.04.2026

Die Reihenfolge folgt dem Eingang der Ersterlaubnis, jüngere Erlaubnisse stehen am Ende der Liste. Bet3000 ist mit Erstdatum 22. April 2026 das jüngste Erlaubnisverhältnis in dieser Liste, LeoVegas folgt mit 21.10.2024. Wer ein Datum vor dem 09.10.2020 sucht, sucht eine Erlaubnis, die vor dem Inkrafttreten des GlüStV 2021 erteilt wurde – die findet sich in dieser Tabelle nicht.

Was die Anbieter im Einzelnen mitbringen

bwin

Die bwin (Deutschland) Limited sitzt in Gzira, Malta, und ist seit dem 9. Oktober 2020 mit einer deutschen Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist, gefolgt von einer Folgeerlaubnis Ende 2022. Der Marktauftritt von bwin in Deutschland läuft über die Domain Bwin.de. In der italienischen Saison bedeutet das: ein vollständig quotiertes 1X2-Programm mit der üblichen Dichte an Handicap- und Tormärkten, dazu die typischen Langzeitwetten auf den Scudetto, die Champions-League-Plätze und den Torschützenkönig. Über die konkrete Anzahl der Linien pro Spiel und das Cash-Out-Modell im Einzelfall schweigt die Whitelist – diese Informationen kommen aus dem Wettprogramm selbst, nicht aus der Erlaubnis. Wer eine Plattform mit langer Markttradition und konstantem Quotenniveau sucht, ist bei bwin an der üblichen Adresse.

888sport

Die 888 Germany Limited ist Teil der 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar, deren Aktie seit September 2005 an der Londoner Börse notiert. Die deutsche Sportwetten-Erlaubnis ist seit dem 30.06.2021 in Kraft, die Folgeerlaubnis datiert auf den 15.12.2022. 888sport spricht in der Breite denselben Markt an wie die übrigen Whitelist-Anbieter, mit dem Schwerpunkt Fußball und den gängigen Begleitdisziplinen. Wer von Casino-Erfahrung mit der Marke kommt und dieselbe Konto-Infrastruktur für Sportwetten nutzen möchte, findet hier den roten Faden. Welche Spezialmärkte 888sport im Wettprogramm der Serie A anbietet, entscheidet das einzelne Spiel, nicht die Erlaubnis.

LeoVegas

Bei Leovegas.de ist die LVSports Limited die Veranstalterin, mit einer Erlaubnis für Sportwetten seit dem 21.10.2024 und einer Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 27.02.2023. Die jüngere Erlaubnis erklärt sich aus dem Schwerpunkt des Mutterhauses im Casino-Bereich; die Sportwetten-Erlaubnis kam später dazu. Für die Wettpraxis auf die italienische Liga heißt das: ein solides Mainstream-Angebot, das mit den Schwergewichten mithält, ohne sich durch besondere Marktnischen auszuzeichnen. Wer LeoVegas aus dem Mobile-Casino kennt und jetzt mobil auf das nächste Spiel der italienischen Liga tippen will, findet dieselbe Plattform.

bet-at-home

Bet-at-home.com Internet Limited tritt in Deutschland unter der Domain Bet-at-home.de auf, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 02.11.2020 und einer Folgeerlaubnis vom 22.12.2022. Hinzu kommt eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28.12.2022. Die Marke führt seit Jahren ein kompaktes Sportwettenprogramm, ohne die breite Exotenlast anderer Anbieter. Für die Serie A deckt bet-at-home das Pflichtprogramm an Wettmärkten ab; die genaue Tiefe der Spieler-zum-Torschützen-Wetten und der Langzeitmärkte zeigt das Wettprogramm am Spieltag.

Sportwetten.de

Die NetX Betting Limited mit Sitz in Birkirkara, Malta, ist auf der Whitelist als Inhaberin der Sportwetten.de-Erlaubnis geführt, erstmalig erteilt am 19.11.2020, Folgeerlaubnis am 16.12.2022. Der Marktauftritt über die Domain des Anbieters positioniert sich als spezialisierter Sportwettenanbieter ohne Casino-Beifang. Für die Frage, wie vollständig das Ligaangebot ausfällt, liefert die Whitelist keine Hinweise – entscheidend ist das tagesaktuelle Wettprogramm, das pro Spiel zwischen Dutzenden und Hunderten Märkten umfasst. Wer einen reinen Sportwettenfokus sucht, ist hier richtig.

Tiptorro

Die Torro Tec Limited (Malta) steht mit der Tiptorro-App im App Store und beschreibt sich selbst als „behördlich zugelassener Sportwettveranstalter unter Aufsicht der GGL“. Die Whitelist-Erlaubnis datiert auf den 30.06.2021, mit Folgeerlaubnis am 27.12.2022. Tiptorro zielt auf mobile Nutzerinnen und Nutzer und hat dementsprechend das Wettprogramm konsequent auf das Smartphone ausgerichtet. Welche Märkte pro italienischem Spieltag verfügbar sind, hängt vom Anbieter ab – von einer Mindestbreite an 1X2, Handicap und Über/Unter ist auszugehen, die Spezialmärkte variieren.

Betano

Die Betkick Sportsbetting Limited trägt die deutsche Sportwetten-Erlaubnis für Betano.de, erstmalig erteilt am 19.02.2021, Folgeerlaubnis am 16.12.2022. Die KAIZEN GAMING INTERNATIONAL LIMITED, zu der die Marke gehört, wirbt im App Store mit Funktionen wie Bet Builder (mehrere Märkte eines Spiels zu einer Wette kombinieren), Cash Out und Live-Streaming für LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL. Für die italienische Liga liefert das eine ausgewachsene Livewetten-Oberfläche mit den typischen Hauptmärkten. Welche Spiele der Serie A konkret im Stream verfügbar sind, hängt von den jeweiligen Übertragungsrechten ab.

Interwetten

Die Interwetten Gaming Limited mit Sitz in Sliema, Malta, hält die deutsche Erlaubnis seit dem 02.11.2020 mit einer Folgeerlaubnis vom 27.12.2022. Der Auftritt über Interwetten.de spricht eine klassische Sportwettenklientel an, mit Fußball als Zugpferd. Welche Spezialmärkte für die Serie A angeboten werden, hängt vom Wettprogramm ab; die übliche Bandbreite an 1X2, Handicap, Über/Unter und Torschützen ist Standard. Wer einen österreichisch geprägten Anbieter mit deutscher Lizenz sucht, findet ihn hier.

NEO.bet

Die Greenvest Betting Limited ist Inhaberin der NEO.bet-Erlaubnis, erstmalig erteilt am 09.10.2020, Folgeerlaubnis am 22.12.2022. NEO.bet positioniert sich als spezialisierter Sportwetten-Anbieter mit einem schmalen, kuratierten Wettprogramm. Das hat zwei Seiten: ein klar gefasster Markt, oft mit konkurrenzfähigen Quoten, aber weniger Spezialmärkte als bei Anbietern mit Vollsortiment. Wer gezielt auf den Spielausgang der Serie A tippen will und die Exoten nicht braucht, liegt hier richtig.

Bet3000

Die I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema, Malta, hält die Erlaubnis für Bet3000.de mit Erstdatum 22. April 2026. Das ist die jüngste Erlaubnis in dieser Liste und bedeutet, dass der Anbieter die regulatorische Hürde gerade erst genommen hat. Welche Auswirkungen das auf das Wettprogramm hat, ist eine Frage der Zeit – die ersten Wochen unter neuem Erlaubnisrahmen geben wenig Aufschluss über das spätere Sortiment. Wer auf das aktuell verfügbare Programm zugreifen will, muss das Wettprogramm selbst prüfen.

Wer hier nicht auftaucht und warum

Auf der Whitelist vom 2. Oktober 2026 stehen 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis. Wer hier nicht auftaucht, ist entweder nicht im Wettbewerb um die italienische Profiliga oder hat eine andere Marktstellung. Wer eine Plattform mit einer Malta-, Curaçao- oder Anjouan-Erlaubnis betreibt, ist nicht auf der Whitelist und darf in Deutschland keine Sportwetten vermitteln. Wer dort spielt, hat keinen deutschen Schutz: keine OASIS-Sperre, keine LUGAS-Limitdatei, keine insolvenzgeschützte Treuhandverwahrung, keine Auszahlung über fünf Werktage nach Kontoschließung. Die GGL hat am 17. September 2026 ausdrücklich vor „illegale Angebote“ gewarnt.

Der Bundesgerichtshof hat am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) dem EuGH die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht. Der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € aus Verlusten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. Die Schlussanträge des Generalanwalts Nicholas Emiliou vom 19. März 2026 (Rechtssache C-530/24, Tipico) halten es grundsätzlich für möglich, unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten. Das ist eine offene Rechtsfrage, kein einklagbarer Anspruch.

Wer mit welchem Profil zu welchem Anbieter passt

Die folgende Übersicht führt zehn Whitelist-Anbieter mit eigener deutscher Erlaubnis auf. Welche Plattform für welchen Spielstil passt, entscheidet das eigene Wettverhalten. Hier nur eine grobe Einordnung, weil eine pauschale Empfehlung niemandem hilft:

Was die Aufzählung nicht leistet: Sie ersetzt keinen Blick ins aktuelle Wettprogramm. Die Plattformen quotieren unterschiedlich, manche schärfer am Wochenende, andere unter der Woche, und wer in Randzeiten tippt, bekommt nicht überall dieselben Linien.

Wer Wettsteuer trägt und wie sie sich auswirkt

In den meisten Fällen trägt der Anbieter die Steuer ganz oder teilweise. Manche Anbieter ziehen 5,3 % vom Bruttoeinsatz ab, andere legen die Steuer auf die Quote, wieder andere übernehmen sie komplett. Die Werbung mit „0 % Wettsteuer“ beschreibt das Eigenmodell des Anbieters, nicht die Abschaffung der Steuer; die Steuer geht in jedem Fall an das Finanzamt, der Streit verläuft nur zwischen Anbieter und Kunde. Winamax bewirbt im Footer seiner Seite „0% Wettsteuer und die besten Quoten“ und verweist dabei auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen vom 1. April 2025 bis 30. August 2025, nach der Winamax bei 45 % der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Diese Angabe betrifft die Quotenposition, nicht die Lizenzfrage: Winamax erscheint hier nicht in der Whitelist der GGL und ist in Deutschland nicht für Sportwetten zugelassen.

Wer auf einer Whitelist-Plattform spielt, sollte im Wettschein das Feld „Wettsteuer“ prüfen. Dort steht der Betrag in Euro, der tatsächlich abgezogen wird. Wer 100 € auf Quote 2,10 setzt, zahlt 100 € Einsatz; was am Ende übrig bleibt, ist Einsatz × Quote, davon die Steuer (oder eben nicht, wenn der Anbieter sie trägt) und das, was am Ende tatsächlich ausgezahlt wird. Wer das Buchungssystem nicht versteht, sollte eine kleine Wette zur Probe setzen, nicht den Saisonhöhepunkt riskieren.

Wann eine Quote wirklich „gut“ ist

Eine Quote ist gut, wenn sie über der echten Wahrscheinlichkeit liegt, die der Spielende selbst einschätzt. Eine Quote 2,10 entspricht einer Wahrscheinlichkeit von 1/2,10 ≈ 47,6 %. Wer den Ausgang mit 50 % ansetzt, hat nach seiner eigenen Schätzung eine Value-Wette; wer den Ausgang mit 60 % ansetzt, hat eine sehr starke Value-Wette; wer den Ausgang mit 40 % ansetzt, hat eine schlechte Wette, auch wenn die Quote noch so verlockend aussieht. Der Buchmacher behält im Durchschnitt die Marge, das ist im Preis eingepreist und in der Quote unsichtbar. Wer langfristig gewinnen will, muss dauerhaft die bessere Schätzung liefern – ein Spaziergang ist das nicht, und eine Garantie hat es nie gegeben.

In der Praxis heißt das: Die Schätzung steht vor dem Klick auf „Wette platzieren“. Wer keine Schätzung hat, hat auch keine Value-Wette. Wer eine Quote annimmt, weil sie „groß“ aussieht, ohne sie mit einer eigenen Wahrscheinlichkeit zu vergleichen, zahlt in den meisten Fällen die Marge, ohne sie zu schlagen.

Ein Abschluss, der die Saison zusammenhält

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Anbieters bemisst sich nicht an Werbeversprechen, sondern an drei Indikatoren: Lizenz, Quoten und Liquidität. Die Lizenz entscheidet, ob das Angebot in Deutschland überhaupt legal ist; die Quote entscheidet, was von jedem Euro zurückkommt; die Liquidität entscheidet, ob ausgefallene Wetten angenommen und nicht storniert werden. Wer die Serie A über die ganze Saison begleiten will, vergleicht die Quote am Morgen, am Mittag und kurz vor Anpfiff auf mindestens zwei Plattformen und rechnet die Spanne gegen die Marge. Wer in Randdisziplinen wie dem Torschützenkönig tippt, prüft, ob der Anbieter das Spiel noch quotiert, wenn die Quote am Morgen 8,00 ist und sich über den Tag verändert. Wer bei Live-Ereignissen tippt, prüft, ob das Cash-Out-Modell die Sperre nach dem Gegentor trägt.

Wer den Zeitpunkt für die Anmeldung wählt, sollte sich an der Saison orientieren. Mit Saisonstart im August steigen die Quoten noch breit, weil die Anbieter ihre Margen anpassen; ab Oktober setzt sich das Quotenniveau, spätestens ab März gleicht sich der Markt an. Das gilt für die Serie A gleichermaßen wie für die Bundesliga, die Premier League oder die Primera División. Wer erst im November einsteigt, verpasst den frühen Value in den Aufsteigerquoten und den ersten Langzeitmärkten.

Häufige Fragen rund um Serie A Wettanbieter

Nur die Inhaber einer deutschen Sportwetten-Erlaubnis, also die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder vom 2. Oktober 2026 verzeichnet sind. Die Liste umfasst 27 Erlaubnisinhaber für Sportwetten; auf dieser Seite werden zehn davon mit Bezug zur italienischen Profiliga vorgestellt, darunter bwin, 888sport, bet-at-home und Interwetten, sowie jüngere Erlaubnisse wie LeoVegas und Bet3000.

Was sagt die GGL-Whitelist über einen Wettanbieter aus, und wo ist sie einsehbar?

Die Whitelist ist die einzige amtliche Quelle zur Frage, ob ein Anbieter in Deutschland Sportwetten mit deutscher Erlaubnis organisieren darf. Sie enthält die Domain, den Namen des Erlaubnisinhabers und das Datum der Erlaubnis. Sie ist öffentlich über die Website der GGL einsehbar und wird regelmäßig aktualisiert; der aktuelle Stand wird mit Datum geführt.

Wie funktionieren Langzeitwetten auf den Meistertitel, und wann werden sie abgerechnet?

Eine Langzeitwette wird mit Abschluss des Wettereignisses abgerechnet, beim Meistertitel mit dem letzten Spieltag der Saison. Vorher ist die Wette offen; ein Cash Out kann den Schein vorher auszahlen, der genaue Betrag erscheint im Wettschein. Die Quote wird mit der Platzierung festgelegt und gilt unabhängig von späteren Quotenveränderungen. Die Auszahlung erfolgt nach dem offiziellen Saisonende, nicht nach einem vorzeitigen Tabellenstand.

Wie verändert die Sportwettensteuer von 5,3 % Quoten und Auszahlung bei Serie-A-Wetten?

Die Steuer schuldet der Veranstalter nach §§ 16–25 RennwLottG, der Spielende trägt sie nur, wenn der Anbieter sie weitergibt. Auf den Bruttoeinsatz berechnet sind es etwa 5,03 %, weil 5,3 geteilt durch 105,3 rund 5,03 ergibt. Welche Weitergabe der Anbieter wählt, steht in dessen AGB und in der Buchungsmaske der jeweiligen Wette. Eine ausgewiesene Steuer ist keine Lizenz, eine gezahlte Steuer belegt keine deutsche Erlaubnis.

Welche Livewetten erlaubt der Glücksspielvertrag bei einem laufenden Spiel der italienischen Liga?

Erlaubt sind Livewetten auf das Endergebnis und auf seltene Komponenten wie das nächste Tor im Fußball oder den nächsten Satz im Tennis. Verboten sind Wetten auf das nächste Einzel im Tennis, den nächsten Korb im Basketball und alle Wetten auf Minderjährigen- oder Amateurspiele unterhalb der 3. Liga. E-Sport-Wetten sind nach GGL-Praxis unzulässig, weil E-Sport nicht als Sport im Sinne des Vertrags anerkannt ist. Was tatsächlich angeboten wird, hängt von der einzelnen Plattform ab.

Inhalt erstellt vom Team «wettauszahlung»