Wettanbieter mit deutscher Lizenz 2026: Wer auf der GGL-Whitelist steht

Updated Oktober 2026
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Stand: Oktober 16, 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.

Ein Holzschreibtisch im Morgenlicht mit geschlossenem Notizbuch, Kugelschreiber und Kaffeetasse, daneben ein Smartphone mit dunklem Bildschirm.
Im Jahr 2024 hatten 32 Veranstalter eine GGL-Erlaubnis für Sportwetten, davon 13 hybrid und 19 nur für den Internetvertrieb; 27 dieser Erlaubnisinhaber hatten ein aktives Angebot.

Wer in Deutschland online Sportwetten abschließen will, hat genau eine verlässliche Adresse: die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Eine nationale Erlaubnis steht dort, ein Domainname allein beweist nichts, und eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta hat im deutschen Recht keine Geltung. Wer das Sortiment der angeblich „besten“ Wettanbieter mit deutscher Lizenz 2026 durchgeht, sollte zuerst verstehen, was eine deutsche Erlaubnis leistet — und was sie kostet. Genau das klärt diese Seite, bevor sie zehn Anbieter nebeneinanderstellt, die aktuell auf der Whitelist stehen.

Die gemeinsame Richtung der Analyse: Eine Lizenz aus Deutschland ist kein Gütesiegel für Quoten, sondern ein Regime mit harten Schutzregeln. Wer mit ihnen rechnet, sieht, warum ein 1.000 €-Limit pro Monat, eine Vollverifizierung und das Sperrsystem OASIS die Wahl der Plattform prägen. Wer ohne diese Regeln spielt, schließt seinen Vertrag auf eigenes Risiko ab — und nach derzeitigem Stand der Rechtsprechung möglicherweise ohne deutschen Rückzahlungsanspruch.

Spielerschutz und OASIS: Was die deutsche Erlaubnis dem Wettenden abnimmt

Die deutsche Sportwetten-Erlaubnis ist im Kern ein Spielerschutzregime. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) verknüpft die Erlaubnis mit der Pflicht zur Vollverifizierung, einem anbieterübergreifenden Einzahlungslimit und dem Anschluss an das Sperrsystem OASIS. Wer einen dieser Anbieter nutzt, gibt ein Stück Privatkonto dafür her — bekommt im Gegenzug aber Werkzeuge, die ein Offshore-Buchmacher schlicht nicht anbietet.

Die Silhouette einer Person sitzt am Abend am Fenster und blickt auf eine Straße, auf dem Fensterbrett steht ein Glas Wasser.
Die GGL nennt für den Online-Glücksspielmarkt in Deutschland eine Kanalisierungsquote von 77 %: 23 % des Marktvolumens 2024 entfielen auf unerlaubte Angebote.

Vollverifizierung und 72-Stunden-Übergang

Bei der Registrierung verlangt jeder GGL-Veranstalter die Identitätsprüfung per Personalausweis und Adressnachweis (§ 6a GlüStV). Vor der bestandenen Prüfung gilt eine Übergangsphase von höchstens 72 Stunden mit 100 € Einzahlungslimit und ohne Auszahlungen — das gilt einheitlich, nicht pro Anbieter. Die Übergangsphase ist kein Trick, um schnell zu spielen: ein Anbieterwechsel setzt sie nicht zurück, da die Limitdatei LUGAS den Status anbieterübergreifend führt.

Das 1.000 €-Limit und warum es nicht zu hoch ist

Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit liegt standardmäßig bei 1.000 € im Kalendermonat (§ 6c Abs. 1 GlüStV), technisch durchgesetzt über die LUGAS Limitdatei. Ein höherer Betrag bis 10.000 € ist nur gegen nachweis-belegte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit möglich — eine Selbsterklärung reicht nicht. Heraufsetzungen greifen frühestens nach 7 Tagen, Senkungen sofort. Damit ist das 1.000 €-Limit weniger eine Schikane als ein Hebel: Wer in einem Monat bei Anbieter A 700 € einzahlt, kann bei Anbieter B nur noch 300 € einzahlen, ohne weitere Formalien.

Ein Fußball liegt auf dem Anstoßpunkt eines leeren Rasenplatzes, im Hintergrund eine ruhige Tribüne unter bedecktem Himmel.
Die ersten länderübergreifenden Erlaubnisse für Sportwetten konnten aufgrund von Gerichtsverfahren erst im Oktober 2020 vergeben werden.

Das bekommt bei den hier betrachteten Volumina eine reale Bedeutung. Ein Wettender mit einem 50 €-Einsatz pro Schein spielt mit 1.000 € Monatskapital etwa 20 Wetten — kein Engpass für Gelegenheitsspieler. Wer höhere Beträge bewegen will, muss die Bonität belegen, und das braucht Zeit.

OASIS, Parallel­spielverbot und der Panikbutton

OASIS (§§ 8, 8a GlüStV) ist die bundesweite Sperrdatei. Anbieter mit GGL-Erlaubnis prüfen bei Registrierung und erneut bei jedem Login. Eine Selbstsperre dauert bei frei gewähltem Zeitraum mindestens drei Monate, ansonsten mindestens ein Jahr. Wer einmal gesperrt ist, kann sich nicht parallel bei einem zweiten lizenzierten Anbieter anmelden — die Aktivitätsdatei verbietet Parallel­spiel (§ 6h). Dazu kommt der sogenannte Panikbutton (§ 6i Abs. 3): ein Direkt­schalter, der sofort eine 24-Stunden-Sperre auslöst.

Offshore-Anbieter sind an OASIS nicht angeschlossen. Wer dort spielt, hat diese Bremse nicht — klingt nach Freiheit, ist in der Praxis aber ein Indiz dafür, dass die Gegenseite die Daten gar nicht abgleichen will. Wer in Deutschland wettet und eine Sperre auf einer Plattform umgehen möchte, schafft sich damit selbst den Verlust jedes Schutzes, den die Whitelist überhaupt erst garantiert.

Eigenes Zahlungskonto und kein anonymer Weg

Erlaubte Anbieter akzeptieren ausschließlich Zahlungen von einem Konto, das auf den Namen des Spielers lautet und bei einem Institut nach dem Geldwäschegesetz geführt wird (§ 6b Abs. 4). Kryptowährungen und anonyme Prepaid-Karten sind damit ausgeschlossen. Guthaben der Spielenden liegt auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto; bei Kontoschließung wird das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühr ausgezahlt (§ 6b Abs. 6-7).

Kanalisierungsquote: Was vom Markt tatsächlich bei den Erlaubten landet

Die GGL beziffert die Kanalisierungsquote für den Online-Glücksspielmarkt in Deutschland für 2024 auf 77 % — das bedeutet 23 % des Marktvolumens entfielen auf unerlaubte Angebote. Im Sportwettenmarkt allein sah es 2022 mit über 95 % deutlich besser aus, weil die lizenzierten Veranstalter dort den Fußballmarkt fast vollständig abdecken. Das Plus von 18 Prozent­punkten zwischen 2022 und 2024 ist kein Erfolg der Aufsicht — es zeigt vor allem, dass andere Glücksspielarten (Casino, Slots) stärker in den Schwarzmarkt abfließen als klassische Sportwetten. Wer seinen Wettumsatz allein an Fußball und Tennis hängt, ist also gut geschützt; wer Slots oder Poker spielt, eher nicht.

Was eine deutsche Erlaubnis tatsächlich deckt: Sportwettprogramm, Live-Wetten, Cash Out

Eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis deckt nicht alle Wettformen ab, die ein Offshore-Buchmacher anbietet. Wer das Sortiment eines Anbieters liest, sollte die Trennung zwischen erlaubten Wetten und Zusatzprodukten verstehen.

Erlaubtes Wettprogramm

Nach § 21 Abs. 1 GlüStV sind Einzel- und Kombinations­wetten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Abschnitts davon sowie auf Vorkommnisse im Ereignis zulässig — vorausgesetzt, der Wetttyp ist im Sportwettprogramm der GGL genehmigt (§ 21 Abs. 5). Live-Wetten sind während eines laufenden Ereignisses nur auf das Endergebnis oder auf die nächste Torfolge, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente erlaubt (§ 21 Abs. 4). Konkret: nächstes Tor im Fußball ja, nächster Punkt im Tennis nein, nächster Korb im Basketball nein.

Verbotene Inhalte

Verboten sind Wetten auf Ereignisse mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren (in der GGL-Praxis zählt Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateur), manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung (§ 21 Abs. 1a). E-Sports: Die GGL stellt klar, dass E-Sports-Wetten in Deutschland nicht möglich sind — E-Sports gilt nicht als Sport im Sinne des GlüStV. Virtuelle Sportwetten sind im Gesetz nicht ausdrücklich geregelt, und es existiert kein legaler Markt dafür in Deutschland.

Werbung, Sponsoring und Boni

Werbung für Glücksspiel ist nur Erlaubnisinhabern gestattet (§ 5 Abs. 7). Das Werbeverbot von 6:00 bis 21:00 Uhr gilt für Automatenspiele, Online-Poker und Online-Casinospiele — ausdrücklich nicht für Sportwetten. Für Sportwetten gilt: keine Werbung für ein Ereignis unmittelbar vor oder während seiner Live-Übertragung auf demselben Kanal, keine Werbung mit aktiven Sportlern oder Funktionären, keine Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz (§ 5 Abs. 3, 6). Der GlüStV enthält keine Klausel, die einen Sportwetten-Bonus der Höhe nach begrenzt — Beträge, Umsatz und Mindestquoten kommen allein aus den AGB des jeweiligen Anbieters.

Kriterien­raster für den Vergleich: Worauf eine Bewertung von Wettanbietern mit deutscher Lizenz beruhen muss

Ein Vergleich von zehn Wettanbietern steht und fällt mit den Kriterien, nach denen er sortiert wird. Wer sein eigenes Ranking baut, sollte vier Achsen offenlegen — die Lizenzachse, die Quotenachse, die Angebotsachse und die Schutzachse. Was hier fehlt, füllt sich mit Marketing-Sprech.

Lizenzachse

Die Lizenzachse prüft vier Punkte: Ist der Anbieter auf der GGL-Whitelist geführt, welche juristische Person steht dort als Veranstalterin, wann wurde die Erlaubnis erstmals erteilt und welche Folgeerlaubnisse wurden verlängert. Eine Ersterlaubnis von 2020 mit Folgeerlaubnis 2022 zeigt einen Anbieter, der die erste Welle der Verfahren durchlaufen hat; eine Ersterlaubnis von 2024 oder 2026 zeigt einen Neueinsteiger im neuen Erlaubniszyklus. Beide Formen sind rechtlich sauber, nur die Stetigkeit der Aufsicht ist eine andere Frage.

Quotenachse

Die Quotenachse trennt Auszahlungsquote von Mindestquote für Bonusaktionen. Die Auszahlungsquote eines Marktes ist die Auszahlungsquote eines Marktes, kein Marketing-Argument — sie liegt bei Fußball-1X2 in Deutschland typischerweise zwischen 94 % und 97 %, mit entsprechenden 3 % bis 6 % Marge für den Buchmacher. Die Mindestquote für eine qualifizierende Wette ist etwas völlig anderes: typischerweise 1,80 bis 2,00, und damit deutlich höher als die typische Siegerquote in ausgeglichenen Begegnungen.

Angebotsachse

Die Angebotsachse trennt das Sportwettprogramm (Anzahl Sportarten, Tiefe der Ligen, Verfügbarkeit von Live-Wetten) von den Zusatzprodukten (Slots, Poker, Casino). Wer in Deutschland wettet, kann bei GGL-Veranstaltern in der Regel beides nutzen, aber unter getrennten Erlaubnissen — der Sportwetten­erlaubnis für den Sportteil und einer Virtuelle-Automaten­erlaubnis für den Casinoteil.

Schutzachse

Die Schutzachse prüft, welche Werkzeuge der Anbieter tatsächlich anbietet: nur die LUGAS-Pflichtgrenze oder eine eigene, niedrigere Selbstanpassung, ein Panikbutton auch im Kundencenter oder nur per E-Mail, einsehbare Sperrhistorie, getrennte Konten für Sport- und Casinoguthaben. Hier entscheidet sich, wie ernst ein Anbieter das Schutzregime umsetzt, das der GlüStV ihm auferlegt.

Die Top-10 der Wettanbieter mit deutscher Lizenz im Überblick

Die folgende Tabelle enthält zehn Anbieter, die laut Whitelist der GGL (Stand 2. Oktober 2026) eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis halten. Die Reihenfolge ist nicht eine Empfehlung, sondern folgt der Ersterlaubnis und bildet ab, wie sich der Markt über die Erlaubniswellen 2020, 2021 und 2024 zusammensetzt. Wer eine eigene Sortierung baut, sollte die Lizenzspalte und das Datum der Ersterlaubnis als Anker nehmen.

Anbieter Whitelist-Status Erlaubnis­inhaber (juristische Person) Sportwetten-Erlaubnis seit
Bet3000 Whitelist-Eintrag I.B.C. Sportsbetting Limited, Sliema (Malta) 22.04.2026
Winamax Whitelist-Eintrag WINAMAX (Société anonyme) 29.06.2021
Tipico Whitelist-Eintrag Tipico Co. Limited 09.10.2020
Sportingbet Whitelist-Eintrag Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020
Sportwetten.de Whitelist-Eintrag NetX Betting Limited, Birkirkara (Malta) 19.11.2020
LeoVegas Whitelist-Eintrag LVSports Limited 21.10.2024
AdmiralBet Whitelist-Eintrag Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020
bet-at-home Whitelist-Eintrag Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020
Betano Whitelist-Eintrag Betkick Sportsbetting Limited, San Giljan (Malta) 19.02.2021
NEO.bet Whitelist-Eintrag Greenvest Betting Limited 09.10.2020

Die Whitelist führt alle Anbieter als GmbH-, S.A.- oder Limited-Varianten mit Sitz in Malta, was bei der Mehrzahl der europäischen Online-Veranstalter der Normalfall ist; die deutsche Aufsicht prüft unabhängig vom Sitz die Eignung des Anbieters und die Bedingungen des deutschen Marktes. Drei Anbieter in dieser Liste — Tipico, AdmiralBet und NEO.bet — haben ihre Ersterlaubnis am 9. Oktober 2020 erhalten, dem Tag, an den die GGL die ersten länderübergreifenden Erlaubnisse vergeben konnte, nachdem jahrelange Gerichtsverfahren den Start blockiert hatten. Das ist kein Zufall, sondern der erste sinnvolle Stichtag, an dem die Aufsicht Sportwetten im Internet flächendeckend legalisieren konnte.

Was die Spalten nicht zeigen

Drei Spalten fehlen bewusst: Auszahlungsquote, Bonusstruktur und Sportwettensteuer-Behandlung. Sie sind für einen reinen Lizenzvergleich nicht entscheidend, sie stehen aber im Detailteil dieses Vergleichs und sind anbieterbezogen in den AGB zu prüfen. Wer auf ein vollständiges Ranking aus ist, sollte diese Spalten aus den AGB jedes Anbieters ergänzen und in einer zweiten Tabelle darunter vergleichen.

Bet3000 — der späte Neueinsteiger mit klassischem Wettprogramm

Bet3000 wurde vom gleichnamigen deutschen Sportwetten-Anbieter gegründet und ist durch stationäre Wettvermittlungsstellen bekannt. Die Online-Erlaubnis der GGL ist jung: Erstdatum 22. April 2026, Whitelist-Stand 2. Oktober 2026. Gehalten wird die Erlaubnis von der I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema, Malta.

Der Anspruch des Anbieters ist eher das klassische Wettprogramm als das Vollsortiment: Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey in der Breite, dazu Live-Wetten auf das nächste Tor oder den nächsten Satz im Rahmen des § 21 GlüStV. Wer ein schmales, klar lesbares Wettprogramm schätzt, ist hier richtig. Wer eine breite Tiefe über 30 Sportarten sucht, sollte die Abdeckung vor Registrierung gegen das eigene Wettverhalten prüfen — die Whitelist allein sagt nichts über die Markttiefe.

Verdikt

Bet3000 passt zum Wettenden, der das klassische Sortiment eines deutschen Buchmachers sucht und mit der jungen Erlaubnis keine offene Frage zur Aufsicht riskieren will. Der Preis der Klarheit ist ein vermutlich schmaleres Zusatzangebot, das vor Registrierung gegen das eigene Profil zu prüfen ist.

Winamax — die Holding mit erst 2021 erteilter Erlaubnis und starkem Poker-Erbe

Winamax kommt aus dem französischen Online-Poker- und Sportwetten-Markt und hat in Deutschland eine zweistufige Erlaubnis erhalten: erste Erlaubnis am 29. Juni 2021 vom Regierungspräsidium Darmstadt, verlängert mit Bescheid vom 8. Dezember 2022. Aufsichtsbehörde ist die GGL. Die gehaltene Erlaubnis deckt Online-Sportwetten; das Poker-Erbe der Marke ist im deutschen Markt kein eigenständig erlaubtes Produkt.

Für Wen-Spieler von Kombiwetten ist Winamax wegen seiner Quoten-Boost-Funktion interessant, die in Frankreich stark beworben wird. Im deutschen Markt operiert diese Funktion unter den Bonusregeln des GlüStV, die keine quantitativen Boni-Obergrenzen setzen — was als Vorteil erscheint, aber stets an die AGB und die Umsatzbedingungen jedes einzelnen Angebots gebunden ist.

Verdikt — Winamax

Winamax passt zum Wettenden, der mit dem Namen bereits Erfahrung hat und eine konzern­geführte Plattform mit deutscher Erlaubnis sucht. Die Poker-Wurzeln sind kein Kaufargument in Deutschland — sie stehen unter einer anderen Erlaubnis, die hier nicht ausgewiesen ist.

Tipico — der deutsche Marktführer im Verfahren vor dem EuGH

Tipico ist im deutschen Markt über Jahre der bekannteste Name und unter Tipico Co. Limited seit dem 9. Oktober 2020 auf der Whitelist. Die Folgeerlaubnis datiert auf den 9. Dezember 2022. Der Anbieter ist gleichzeitig der Hauptakteur in einem laufenden Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof: Der Bundesgerichtshof hat am 25. Juli 2024 unter dem Aktenzeichen I ZR 90/23 dem EuGH die Frage vorgelegt, ob die EU-Dienstleistungs­freiheit einer Nichtigkeit von Sportwetten­verträgen entgegensteht, die in der Zeit vor der Erlaubnis geschlossen wurden. Der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € aus Verlusten der Jahre 2013 bis 2018 zurück.

In seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 hat EuGH-Generalanwalt Nicholas Emiliou die Position vertreten, dass unlizenzierte Sportwettenanbieter grundsätzlich zur Rückzahlung verlorener Einsätze verpflichtet werden können — mit Ausnahme, wenn Behörden zugesichert hatten, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Für Tipico selbst geht es nicht um eine Lizenzfrage: Tipico ist seit 2020 lizenziert — was verhandelt wird, ist die Rückzahlungs­frage für Altverträge.

Verdikt — Tipico

Tipico bleibt für Wettende interessant, die den Marktführer mit breitem Wettprogramm und hoher Marktpräsenz suchen. Das laufende EuGH-Verfahren ist kein Nachteil für aktuelle Wetten — es betrifft Altverträge. Wer die Frage nach Rückzahlungs­ansprüchen aus alter Zeit hat, findet im Verfahren den Stand der Diskussion.

Sportingbet — der Anbieter mit zwei Erlaubnissen unter einer Holding

Sportingbet tritt auf der Whitelist als Sportingbet (Deutschland) Limited mit Ersterlaubnis vom 9. Oktober 2020 und einer weiteren Erlaubnis vom 21. Dezember 2022 auf. Zusätzlich besteht eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 15. November 2022. Aufsichtsbehörde ist die GGL.

Das ist ein nützlicher Hinweis auf die Architektur des deutschen Marktes: Eine Holding kann mehrere Erlaubnisse parallel halten. Sportingbet darf unter deutscher Aufsicht sowohl Sportwetten als auch virtuelle Automatenspiele anbieten — beide Erlaubnisse sind auf der Whitelist geführt, beide unterliegen aber unterschiedlichen Regeln (§ 21 für Sport, eigene Regeln für virtuelle Automaten). Wer bei Sportingbet spielt, sollte verstehen, dass die Schutzregeln je nach Produkt variieren.

Verdikt — Sportingbet

Sportingbet passt zum Wettenden, der eine Holding mit kombinierter Erlaubnis sucht und das Sport- und Casinoguthaben voneinander getrennt verwalten möchte. Die Trennung der Erlaubnisse ist keine Schwäche, sondern ein Hinweis auf eine saubere regulatorische Konstruktion.

Sportwetten.de — der Anbieter mit dem deutsch klingenden Namen und maltesischem Sitz

Sportwetten.de trägt einen deutschen Markennamen, ist aber über die NetX Betting Limited mit Sitz in Birkirkara, Malta, an die deutsche Erlaubnis angeschlossen. Ersterlaubnis am 19. November 2020, Folgeerlaubnis am 16. Dezember 2022.

Das ist ein typischer Fall: Der Domainname verspricht „deutsch“, der Sitz der Veranstalter­gesellschaft liegt in Malta. Auf der Whitelist ist die Domain, nicht der Markenname — und genau diese Domain steht dort mit der genannten Erlaubnis. Wer einen Anbieter mit deutschsprachigem Kundenservice und deutschem Markennamen bevorzugt, sollte sich vergewissern, dass die Whitelist-Eintragung genau zur aufgerufenen Domain passt und nicht zu einer Zweitmarke unter anderer Endung.

Verdikt — Sportwetten.de

Sportwetten.de passt zum Wettenden, der einen deutschsprachigen Marktauftritt erwartet und die Whitelist als Bestätigung dieses Anspruchs lesen will. Der maltesische Sitz ist kein Makel, sondern die übliche Konstruktion für europäische Sportwetten­anbieter.

LeoVegas — die mobile Marke mit Erlaubnis aus der zweiten Welle

LeoVegas ist im Kern eine Casino-Marke, die mit LVSports Limited auch in den deutschen Sportwetten­markt eingetreten ist. Die Whitelist führt eine Erlaubnis für Sportwetten seit dem 21. Oktober 2024 und eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 27. Februar 2023. Im deutschen Markt ist LeoVegas also ein vergleichsweise später Einstieg in die Sportwetten.

Das ist ein Beispiel dafür, dass die Whitelist die Spiel­berechtigung, nicht den Marktfokus abbildet. Wer eine mobile-optimierte Plattform mit Casino-Hintergrund sucht und das Sportwetten­angebot nur als Zusatz nutzt, ist hier richtig. Wer ein breites, tiefes Sportwetten­programm erwartet, sollte das Wettprogramm vor Registrierung prüfen — eine Erlaubnis sagt nichts über Markttiefe.

Verdikt — LeoVegas

LeoVegas passt zum Wettenden mit Schwerpunkt auf mobilem Casino, der Sportwetten nur ergänzend nutzen möchte. Die Erlaubnis aus 2024 ist regulatorisch sauber, aber sie sagt nichts über den Reifegrad des Sportwetten­angebots im Vergleich zu Spezialisten.

AdmiralBet — der Anbieter aus der österreichischen Novomatic-Gruppe

AdmiralBet gehört zur Novomatic-Gruppe, die in Österreich mit Admiral Casino stark ist. Auf der Whitelist steht Greentube Betting Malta Limited mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020 sowie Folge­erlaubnissen vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Für virtuelle Automatenspiele auf slots.admiralbet.de besteht eine Erlaubnis seit dem 28. September 2022.

AdmiralBet ist ein Beispiel für eine Erlaubnis-Inhaberin, die Sport und virtuelle Automaten unter verschiedenen Domains führt — Bet3000 wäre ein anderes Beispiel. Für den Wettenden heißt das: Wer AdmiralBet nutzt, sollte verstehen, welche Domain zur Sportwetten­erlaubnis gehört und welche zur Casino­erlaubnis — denn die Schutzregeln und Limits können pro Produkt variieren.

Verdikt — AdmiralBet

AdmiralBet passt zum Wettenden, der den österreichischen Markenbezug schätzt und eine kombinierte Plattform aus Sport und Casino nutzen möchte. Die Trennung der Erlaubnisse pro Domain ist eine sinnvolle Konstruktion, die aber vom Nutzer verlangt, die richtige Domain für das gewünschte Produkt zu kennen.

bet-at-home — der österreichische Anbieter mit Erlaubnis aus dem ersten Erlaubnis­zyklus

bet-at-home ist im deutschen Markt etabliert und wird über die Bet-at-home.com Internet Limited geführt. Ersterlaubnis vom 2. November 2020, Folgeerlaubnis vom 22. Dezember 2022, plus Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28. Dezember 2022.

Die Erlaubnis aus dem ersten Zyklus ist ein Plus an Stabilität: bet-at-home hat die ersten fünf Erlaubnis­jahre durchlaufen, ohne dass die Folgeerlaubnis verweigert wurde. Das ist im aktuellen Markt ein Indikator für eine funktionierende Compliance, aber keine Garantie für die nächsten fünf Jahre.

Verdikt — bet-at-home

bet-at-home passt zum Wettenden, der einen Anbieter mit langer deutscher Aufsichts­geschichte sucht. Der österreichische Markenursprung bringt eine gewisse Wettkultur mit, die im Sortiment sichtbar wird — Fußball dominiert, aber Eishockey und Tennis sind überdurchschnittlich tief.

Betano — die Marke der Kaizen Gaming-Gruppe

Betano wird über Betkick Sportsbetting Limited geführt, San Giljan, Malta, mit Ersterlaubnis vom 19. Februar 2021 und Folgeerlaubnis vom 16. Dezember 2022. Betkick gehört zur griechisch-zyprischen Kaizen-Gruppe, die international unter der Marke Stoiximan auftritt.

Im deutschen Markt ist Betano für sein Boost-Konzept bekannt: ausgewählte Wetten werden zu erhöhten Quoten angeboten, im GlüStV-Rahmen ohne Bonusobergrenze. Ob ein Boost wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von der Auszahlungs­quote des Marktes ab, auf den er sich bezieht — eine 1,85-Quote auf einen Boost von 2,20 ist immer noch eine Wette mit Marge.

Verdikt — Betano

Betano passt zum Wettenden, der Boosts als regelmäßiges Feature sucht und die Quoten­qualität des Marktes vor jedem Boost prüft. Der griechisch-zyprische Hintergrund der Holding ist im Wettalltag unsichtbar, prägt aber die Sortiments­auswahl.

NEO.bet — der kleinere Anbieter mit Erlaubnis aus der ersten Welle

NEO.bet wird über Greenvest Betting Limited geführt, mit Ersterlaubnis vom 9. Oktober 2020 und Folgeerlaubnis vom 22. Dezember 2022. Die Marke ist im deutschen Markt weniger stark vertreten als die genannten Branchengrößen.

Ein kleinerer Anbieter kann zwei Eigenheiten haben: ein konzentrierteres Wettprogramm mit Fokus auf die Kern­sportarten Fußball, Tennis, Basketball und ein Kundenservice, der weniger auf Skalierung und mehr auf persönliche Erreichbarkeit ausgelegt ist. Beides ist kein Vorteil und kein Nachteil — es ist eine Frage des Profils.

Verdikt — NEO.bet

NEO.bet passt zum Wettenden, der eine kleinere Plattform mit deutscher Erlaubnis sucht und auf ein konzentriertes Programm Wert legt. Die Erlaubnis aus der ersten Welle sichert die Aufsichts­kontinuität; Quoten­qualität und Sporttiefe bleiben eine eigene Prüfung.

Wie hoch die Kosten sind: Was eine monatliche 1.000 €-Wette statistisch kostet

Die ehrliche Frage hinter jeder Erlaubnis-Diskussion: Was kostet das wirtschaftlich? Eine vereinfachte Rechnung mit dem Standard-Limit und einem Beispielmarkt hilft, die Größenordnung zu fassen. Sie ist kein Versprechen, sie ist ein statistischer Mittelwert über viele Wetten — das Ergebnis ist die Auszahlungs­quote minus Einsatz.

Annahmen: ein Monatsdepot von 1.000 €, das einmal vollständig gesetzt wird, und ein Zwei-Wege-Markt zu einheitlichen Quoten 1,90 / 1,90. Bei zwei gleich verteilten Wetten über 1.000 € auf jedes der beiden Ergebnisse wird der gesamte Einsatz auf diesen Markt gesetzt. Ein Sieger zu 1,90 erhält 950 € auf 500 € Einsatz, ein Verlierer verliert 500 €. Über beide Wetten zusammen ist die Auszahlung 950 €, eingesetzt wurden 1.000 €. Der Verlust auf das volle Monatsdepot liegt damit in der Größenordnung von etwa 50 €.

Das ist eine Annäherung an das, was die GGL als Auszahlungsquote von 76 % über den Gesamtmarkt 2024 nennt. 76 % Auszahlungs­quote und 24 % Marge über alle Sportwetten-Veranstalter in Deutschland heißt: im Mittel zahlen die Anbieter für jeden gesetzten Euro 76 Cent zurück, der Rest ist Bruttospielertrag. Bei 1.000 € Einsatz ist der erwartete Verlust entsprechend etwa 240 €. Die Diskrepanz zwischen 50 € im vereinfachten Zwei-Wege-Beispiel und 240 € im Gesamtmittel erklärt sich über das gesamte Wettprogramm — Live-Wetten, Kombiwetten, Spezialmärkte haben höhere Margen als ein sauberer Zwei-Wege-Markt.

Was die Rechnung leistet und was nicht

Was sie leistet: Sie zeigt, dass das 1.000 €-Limit statistisch nicht „zu hoch“ für Gelegenheitswettende ist — 1.000 € sind ein Monatsrahmen, in dem die erwarteten Verluste im niedrigen dreistelligen Bereich liegen. Sie zeigt auch, dass das Werben mit „hohen Limits“ bei Offshore-Anbietern eine ökonomische Verlockung ist, die im deutschen Markt bewusst durch den Schutzrahmen begrenzt wird.

Was sie nicht leistet: Sie sagt nichts über die Streuung. Eine Wette kann 0 € auszahlen oder das 1,90-fache — der Mittelwert ist nur über viele Wetten aussagekräftig. Und sie ersetzt nicht die Prüfung der eigenen Auszahlungs­quote pro Markt beim konkreten Anbieter, die vom Tabellenwert deutlich abweichen kann.

Die Sportwettensteuer und die Frage, wer sie trägt

Die Sportwettensteuer ist im Rennwett- und Lotteriegesetz (§§ 16 bis 25 RennwLottG) geregelt: 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer selbst“ (§§ 17, 18). Mathematisch sind das rund 5,03 % des eingesetzten Betrags. Schuldner ist der Veranstalter (§ 19), nicht der Wettende. Ob und wie der Veranstalter die Steuer auf den Kunden abwälzt, entscheidet jeder Anbieter in seinen AGB.

Konsequent zu Ende gedacht heißt das: Wer nach AGB die volle Steuer trägt, zahlt auf 100 € Einsatz etwa 5,03 € Steuer, der Nettoeinsatz auf dem Wettschein liegt damit bei knapp 95 €. Bei einem anderen Anbieter, der die Steuer aus eigener Marge trägt, sind 100 € Einsatz auf dem Schein und der Anbieter verzichtet auf etwa 5,03 € seiner Marge. Beide Wege führen zu unterschiedlichen Quoten, aber zu demselben wirtschaftlichen Effekt für den Anbieter; für den Wettenden entscheidet die AGB-Klausel über den Nettowert seiner Wette. Wer die Wahl hat, sollte die Quote nach Abzug der Steuer vergleichen, nicht die Quote vor Steuer.

Wichtig: Die Zahlung von Sportwettensteuer ist kein Beleg für eine deutsche Erlaubnis. Auch Offshore-Anbieter können in Deutschland steuerlich registriert sein. Die Lizenz steht allein auf der Whitelist.

Wo die deutsche Lizenz endet: Offshore-Anbieter und das EuGH-Verfahren

Wer in Deutschland wettet, aber keine deutsche Erlaubnis hat, bewegt sich außerhalb des GlüStV. Das hat drei praktische Folgen: kein Anschluss an OASIS, kein LUGAS-Limit und kein Zugriff auf die deutsche Aufsicht. Eine Lizenz aus Curaçao oder Anjouan ist dafür kein Ersatz — sie hat im deutschen Recht keine Geltung.

Die Frage, ob rückwirkend verlorene Einsätze von Offshore-Anbietern zurückgefordert werden können, hat der Bundesgerichtshof am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) dem EuGH vorgelegt. Der Generalanwalt hat in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 (C-530/24) eine grundsätzliche Rückzahlungs­pflicht bejaht, mit einer Ausnahme für Zeiten, in denen Behörden die Durchsetzung der Lizenzpflicht ausgesetzt hatten. Was der EuGH entscheidet, ist offen — die Schlussanträge sind nicht das Urteil. Wer auf sein Geld hofft, sollte den Verfahrens­stand verfolgen, nicht die Schlussanträge als Entscheidung lesen.

Häufige Fragen zu Wettanbietern mit deutscher Lizenz

Wie lässt sich prüfen, ob ein Wettanbieter auf der GGL-Whitelist steht?

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder veröffentlicht die Whitelist auf ihrer Website. Sie trägt den Namen der zugelassenen Anbieter, die Domain, die zugelassene Glücksspiel­art und das Datum der Erlaubnis. Stand Oktober 2026 waren 27 Veranstalter mit Sportwetten-Erlaubnis gelistet; ohne Listung gibt es keine deutsche Erlaubnis, auch wenn Werbung das behauptet.

Was bedeutet eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis für das Einzahlungslimit von 1.000 € und das Sperrsystem OASIS?

Das Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat gilt anbieterübergreifend über die LUGAS Limitdatei und ist im deutschen Erlaubnis­regime verpflichtend. OASIS ist die bundesweite Sperrdatei, die jeder zugelassene Anbieter bei Registrierung und Login abfragt. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, ansonsten mindestens ein Jahr.

Warum zählt eine Lizenz aus Curaçao oder Anjouan in Deutschland nicht?

Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 verlangt eine deutsche Erlaubnis für die Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten im Internet. Lizenzen aus Curaçao, Anjouan oder Malta sind im deutschen Recht keine Erlaubnis im Sinne des GlüStV; die GGL warnt ausdrücklich vor der Nutzung solcher Angebote in Deutschland.

Wie hoch ist die Sportwettensteuer, und wer trägt sie am Ende?

Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % auf die Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer selbst“, also rund 5,03 % des Einsatzes, und ist nach § 19 RennwLottG vom Veranstalter geschuldet. Ob der Anbieter sie auf die Wettenden abwälzt, hängt von den AGB ab — nicht von der Steuer selbst.

Gilt die Sportwetten-Erlaubnis auch für Slots, Poker und Casinospiele?

Nein. Eine Sportwetten-Erlaubnis deckt das Sportwettprogramm nach § 21 GlüStV; virtuelle Automaten­spiele erfordern eine eigene Erlaubnis, die separat auf der Whitelist geführt wird. Casino und Poker unterliegen wiederum eigenen Regeln. Die Schutz­regeln für jede Erlaubnis­art unterscheiden sich; Limits und Sperren sind nicht ohne Weiteres übertragbar.

Nach welchen Kriterien werden Wettanbieter in einem Vergleich bewertet und gewichtet?

Eine ehrliche Bewertung trennt vier Achsen: Lizenz (Whitelist-Status, Erlaubnis­inhaberin, Datum), Quoten (Auszahlungs­quote, Mindest­quoten für Bonus­aktionen), Angebot (Sport­tiefe, Live-Umfang, Zusatz­produkte) und Schutz (Umsetzung von OASIS, LUGAS, Panik­button, getrennte Konten). Wer eigene Schwerpunkte setzt, sollte alle vier Achsen offenlegen — eine einzelne Spalte entscheidet keinen Vergleich.

Inhalt erstellt vom Team «wettauszahlung»